Scham: Eine tabuisierte Emotion | Die verschiedenen Formen der Scham und wann sie auftreten | Bildergalerie

Scham: Eine tabuisierte Emotion

Die verschiedenen Formen der Scham und wann sie auftreten

Barbiepuppe verkörpert Körperscham. | Bildquelle: ard.de

Intimitätsscham: Die Bewahrung der eigenen Würde

Die Intimitätsscham schützt unsere körperliche und seelische Privatsphäre. Sie tritt auf, wenn dieser Bereich verletzt wird. Dies kann zum einen durch äußere Einflüsse passieren. Als Beispiele nennt der Sozialwissenschaftler Stephan Marks vom Freiburger Institut für Menschenrechtspädagogik in seinem Buch "Scham - die tabuisierte Emotion" die unfreiwillige Entblößung beim Arzt oder noch viel drastischer den Missbrauch. Die Intitmitätsscham kann aber auch durch das eigene Handeln entstehen: Habe ich in einer bestimmten Situation zu viel von mir preisgegeben, kann es passieren, dass ich mich hinterher für meine Offenheit schäme.Diese Form der Scham hat eine Schutzfunktion: Sie bewahrt unsere körperlichen und seelischen Grenzen und schützt damit unsere Würde. Wie bei anderen Schamformen gilt allerdings, dass ein Zuviel schädlich sein kann - nämlich dann, wenn es sich negativ auf unser Handeln und unsere Emotionen auswirkt.

Barbiepuppe verkörpert Körperscham. | Bildquelle: ard.de
Barbiepuppen verkörpern Anpassungsscham. | Bildquelle: ard.de
Gewissensscham: Hüter der Integrität, Kleiner Teufel, Barbie. | Bildquelle: ard.de
Barbiepuppe verkörpert Gruppenscham. | Bildquelle: ard.de
Barbiepuppen verkörpern empathische Scham. | Bildquelle: ARD.de
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