Sternstunden der Astronomie

Sternstunden der Astronomie

Die Entdeckung des Himmels

Roter Mond. | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Blue Moon trifft Blutmondfinsternis

In der Nacht vom 31. Januar 2018 kam der Mond der Erde sehr nahe und erschien deshalb größer und heller. Zudem stsnd der Vollmond im Januar  zweimal am Himmel. Diesen "Blue Moon" gibt es im Durchschnitt rund alle 2,4 Jahre und am häufigsten in den Monaten mit 31 Kalendertagen. Wie es zum englischen Namen "Blue Moon" kam, ist nicht ganz klar, denn der Erdtrabant leuchtet eher rötlich als bläulich.

Doch das war noch nicht alles, was sich in der letzten Januarnacht 2018 ereignete. Das sonst so helle Gesicht des Mondes färbt sich langsam dunkelorange. Diese Erscheinung heißt Mondfinsternis. Sie tritt auf, wenn sich die Erde zwischen Mond und Sonne schiebt. Der Mond befindet sich dann im Schatten der Erde. Es erreicht ihn aber noch etwas von der Erdatmosphäre abgelenktes Sonnenlicht. Der Vollmond erscheint daher nicht komplett schwarz, sondern in einem blassen kupferroten Licht. Leider ist diese Finsternis nur im Pazifik, im Nordwesten Nordamerikas und in weiten Teilen Russlands und Asiens zu beobachten.

Deutsche Sterngucker müssen auf den 27. Juli warten. Dann kommt es zur wohl schönsten Himmelskonstellation des Jahres. Ein kosmischer Zufall führt dazu, dass der verfinsterte Mond genau neben dem ebenfalls rötlich schimmernden Planeten Mars steht.

Roter Mond. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Sir Arthur Eddingtons Negativ der Sonnenfinsternis von 1919, Wandgemälde Albert Einstein in Russland. | Bildquelle: gemeinfrei/picture-alliance/dpa/Kombo: ard.de
Himmelsscheibe von Nebra . | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Echnaton, Ägypten, Milchstraße: Entstehung eines Sterns. | Bildquelle: picture-alliance/dpa Kombo: ard.de
Skulptur des Atlas mit Himmelsglobus (l.), Überreste des "Mechanismus von Antikythera" (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Erde und Planeten, Nautisches Gerät nach Ptolemäus Theorie, Grafik zur Epizykeltheorie (m.), Darstellung von Kopernikus, Ptomeläus u. Aristoteles (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Kopernikus, Illustration der Planeten im Sonnensystem . | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Kepler-Porträt, Grafik zum Keplerschen Gesetz, Kaiser Rudolf u. Kepler. | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Aufnahme der Venus, die vom Mond verdeckt wird (l.), Galileo Galileo in einer zeitgenössischen Darstellung (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Saturn, Isaac Newton in einer zeitgenössischen Darstellung (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Aufnahme des Kometen Halley (oben, 19.3.1986), Ausstellung im Royal Greenwich Observatory mit historischen astronomischen Geräten (unten). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Neptun mit Raumsonde Voyager 2 . | Bildquelle: picture-alliance/dpa
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