Sternstunden der Astronomie

Sternstunden der Astronomie

Die Entdeckung des Himmels

Sir Arthur Eddingtons Negativ der Sonnenfinsternis von 1919, Wandgemälde Albert Einstein in Russland. | Bildquelle: gemeinfrei/picture-alliance/dpa/Kombo: ard.de

Berühmte Sonnenfinsternis macht Einstein zum Popstar

Am 11. Mai 1916 veröffentlichte Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie - und revolutionierte damit die Physik. Einsteins Theorie beschreibt, warum Materie nicht anders kann als herunterzufallen. Das funktioniert aber nur, weil sie träge ist. Doch ist die Eigenschaft der Materie, träge zu sein, identisch mit ihrer Eigenschaft, Gravitation zu erzeugen? Einstein war davon überzeugt, dass dies nur zwei Aspekte einer einzigen Eigenschaft seien.

Zum Popstar machte Einstein die totale Sonnenfinsternis im Jahr 1919. Ein britisches Forscherteam beobachtete damals das Himmelsphänomen auf der Vulkaninsel Principe vor der westafrikanischen Küste. Das Licht der Sterne, das nur durch die Verdunkelung der Sonne zu sehen war, wies den Forschern den Weg. Albert Einsteins Theorie besagt nämlich, dass die Masse der Sonne die Bahn des vorbeilaufenden Lichtes krümmt. Wenn also das Licht eines Sternes in die Nähe der Sonne von dieser abgelenkt wird, wäre das eine Bestätigung für die Relativitätstheorie. Den Briten gelang der experimentelle Nachweis* und die New York Times titelte "Lichter am Himmel alle schief - Einsteins Theorie triumphiert". Die "Times" stellte die Relativitätstheorie als "eine der bedeutendsten, wenn nicht die bedeutendste, Aussage menschlicher Gedanken" vor.

*Der Nachweis wurde sehr viel später wegen Messfehlern revidiert. Die Relativitätstheorie konnte unabhängig davon und ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt exakt bewiesen werden.

Sir Arthur Eddingtons Negativ der Sonnenfinsternis von 1919, Wandgemälde Albert Einstein in Russland. | Bildquelle: gemeinfrei/picture-alliance/dpa/Kombo: ard.de
Himmelsscheibe von Nebra . | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Echnaton, Ägypten, Milchstraße: Entstehung eines Sterns. | Bildquelle: picture-alliance/dpa Kombo: ard.de
Skulptur des Atlas mit Himmelsglobus (l.), Überreste des "Mechanismus von Antikythera" (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Erde und Planeten, Nautisches Gerät nach Ptolemäus Theorie, Grafik zur Epizykeltheorie (m.), Darstellung von Kopernikus, Ptomeläus u. Aristoteles (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Kopernikus, Illustration der Planeten im Sonnensystem . | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Kepler-Porträt, Grafik zum Keplerschen Gesetz, Kaiser Rudolf u. Kepler. | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Aufnahme der Venus, die vom Mond verdeckt wird (l.), Galileo Galileo in einer zeitgenössischen Darstellung (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Saturn, Isaac Newton in einer zeitgenössischen Darstellung (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Aufnahme des Kometen Halley (oben, 19.3.1986), Ausstellung im Royal Greenwich Observatory mit historischen astronomischen Geräten (unten). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Neptun mit Raumsonde Voyager 2 . | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Darstellung: