Unglücke und Mysterien der Luftfahrt | Bildergalerie

Verloren, verschollen, verschwunden

Unglücke und Mysterien der Luft- und Seefahrt - aktueller und historischer Überblick

MH 17 Absturz in der Ukraine. | Bildquelle: picture-alliance/dpa/tagesschau

Wer schoss Flug MH17 ab?

"Der größte Massenmord an EU-Bürgern seit dem zweiten Weltkrieg" - verzweifelte Worte von Angehörigen der MH17-Opfer in einem Brief an die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. Doch die Schuldfrage wurde auch in einem Zwischenbericht nicht geklärt. Drei Jahre nach dem Abschuss von Flug MH17 über der Ostukraine wird an die Opfer erinnert. Erst recht gilt an diesem Tag: Die Täter ebenso wie die politisch Verantwortlichen dürfen nicht davonkommen.

Im Juli 2014 stürzte das Flugzeug der Malaysian Airline über der Ostukraine ab. Vermutlich wurde die Maschine von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Seither tobt ein Propagandakrieg um die Ursache des Absturzes. Alle Seiten - Russland, die Separatisten sowie die Ukraine belasten sich gegenseitig. Eine vollständige Aufklärung ist bei der noch immer angespannten Lage in der Ukraine nicht möglich. Beim Ringen um Waffenstillstand und Frieden hat dies auch international keine Priorität. So greifen immer mehr Verschwörungstheorien um sich und die Chancen, die Schuldigen zu finden werden immer geringer. Nach Recherchen von WDR, NDR, "Süddeutscher Zeitung" und dem niederländischen Investigativteam "ARGOS" gibt es schwere Vorwürfe gegen die ukrainische Flugaufsicht. Denn unabhängig davon, wer für den Abschuss verantwortlich war - der Luftraum über der Ukraine hätte in diesem umkämpften Gebiet bereits vor dem Unglückszeitpunkt gesperrt werden müssen.

Unter den 298 Menschen an Bord, die das Unglück nicht überlebt haben, befanden sich viele Delegierte auf dem Weg zur Welt-Aids-Konferenz in Melbourne. Die Fluggesellschaft Malaysia Airline teilte mit, es seien 189 Niederländer ums Leben gekommen. Zudem starben demnach 29 Malaysier, 27 Australier, zwölf Indonesier, neun Menschen aus Großbritannien, vier Deutsche, vier Belgier, drei Philippiner, ein Kanadier und ein Neuseeländer. Nach Angaben der Vereinten Nationen waren 80 Kinder unter den Opfern.

MH 17 Absturz in der Ukraine. | Bildquelle: picture-alliance/dpa/tagesschau
MH370-Trümmerteil vor Mosambik gefunden. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Air France Maschine (oben)/gefundene Wrackteile im Meer und auf dem Meeresgrund (unten.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Gleiches Modell: Lockheed Super Constellation Tiger Line Flight, Karte Philippinen, Kombo: ard.de. | Bildquelle: gemeinfrei/Bill Larkins, Screenshot Google Maps
Karte des Atlantischen Ozeans südöstlich von Florida, mit eingezeichnetem Bermuda Dreieck (li.). Stürmische See (re.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kartographie: Kober-Kümmerly+Frey, Montage und Kombo: ard.de
Amelia Earhart (li.), Karte des Pazifischen Ozeans südöstlich von Japan, mit eingezeichnetem Teufelsmeer, auch  Drachen Dreieck genannt. | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kartographie: Kober-Kümmerly+Frey, Montage und Kombo: ard.de
Antoine de Saint-Exupéry/Titel: "Le Petite Prince"/P-38. | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Planet Erde mit Arktis aus dem Weltall (li.), Sir John Franklin (re.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Der Frachter MS München (unten) /Planung der Suchaktion im Atlantik (oben). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ard.de
Darstellung: