Frauen in der Wissenschaft | Bildergalerie

Visionärinnen ihrer Zeit

Frauen in der Wissenschaft: Berühmte Forscherinnen im Kurzporträt

Gemälde Hypatia, 1885 von Charles William Mitchell, Marie Curie. | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Wikimedia, Kombo: ARD.de

Wissensdurst mit tödlichem Ausgang

Sie bezahlten beide ihren Forschergeist mit dem Leben: Hypatia von Alexandria (etwa 370-415 n.Chr.) und Marie Curie, die nach langjähriger Arbeit mit radioaktiven Elementen an Leukämie starb. Von Hypatia ist überliefert, dass ihr Wissensdurst als ungewöhnlich und gar "heidnisch" gesehen wurde. So starb die große Gelehrte bereits im Alter von 45 Jahren, ermordet von einem Mob fanatischer Christen.

Hypatia war Philosophin, Astronomin und Mathematikerin. Sie lehrte als erste Frau am legendären Museion von Alexandria, der führenden Forschungseinrichtung jener Zeit. Und sie soll das Astrolabium erfunden haben, ein Gerät zur Winkelmessung und Bestimmung von Sternen. Hypatia galt als eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen der Spätantike. Dennoch sind ihre Leistungen heute fast vergessen - ein Schicksal, das sie mit vielen gelehrten Frauen teilt. Denn lange galt die Wissenschaft als Männer-Domäne, und auch heute noch beklagen viele Forscherinnen Benachteiligungen in ihrem Beruf.

Gemälde Hypatia, 1885 von Charles William Mitchell, Marie Curie. | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Wikimedia, Kombo: ARD.de
Marie Curie im Forschungslabor. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Pressebild aus dem Biopic über Marie Curie. | Bildquelle: P Artisan Filmproduktion
Lise Meitner Porträt, Gratulation von Otta Hahn an Lise Meitner, die am 12.09.1955 in München mit dem erstmals verliehenen "Otto Hahn Preis" ausgezeichnet wurde. | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ARD.de
Noether: Skulptur, Porträt. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Maria Goeppert-Mayer (Porträt-Aufnahme), zusammen mit König Gustav Adolf von Schweden, beim Gang zum Gala-Bankett nach der Nobelpreisverleihung 1963. | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Wikimedia, Kombo: ARD.de
Die britische Chemikerin Dorothy Crowfoot Hodgkin (Aufnahme vom 24. März 1965). | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Jane Goodall bei einer Pressekonferenz am 23.11.2010 in Brüssel. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Elinor Ostrom, Trägerin des Wirtschaftsnobelpreises, am 12.10.2009 in den USA. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
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