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22.05.2012

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Fernsehen

Beginn des Inhaltes

KiKA

Spartenkanal, der werbefreie Programme für Kinder ausstrahlt, gemeinsam veranstaltet von ARD und ZDF, gestartet am 1. 1. 1997, bis zum 30. 4. 2000 unter dem Titel »Der Kinderkanal ARD/ZDF«. Empfangbar im Rahmen von ARD Digital und von ZDF.vision, dem digitalen Programmpaket des ZDF, vielerorts terrestrisch, via Kabel, sowie in Standard und in HD über das ASTRA-Satellitensystem. Am 5. 10. 2009 startete unter der Dachmarke KiKANiNCHEN ein speziell auf Drei- bis Sechsjährige zugeschnittenes Programm, das montags bis freitags zwischen 6.50 und 10.25 Uhr angeboten wird. Derzeit erreicht der Kinderkanal bundesweit 94 Prozent aller Fernsehhaushalte.

Programm

Das Angebot, täglich von 6.00 bis 21.00 Uhr, richtet sich vormittags bis 14.25 Uhr mit Spiel- und Zeichentrickserien, »Sesamstraße« oder »Siebenstein« an die jüngeren Zuschauer, nachmittags und abends an die Schulkinder bis etwa 13 Jahre, beispielsweise mit der interaktiven Sendung »KiKA live«, montags bis donnerstags zwischen 20.00 und 20.15 Uhr. Die erste »Kinder-Weekly« im deutschen Fernsehen, »Schloss Einstein«, wurde am 4. 9. 1998 gestartet. »logo«, die Nachrichtensendung für Kinder, läuft im Kinderkanal seit dem 2. 3. 1998, derzeit werktäglich zwischen 16.50 und 17.00 sowie montags bis donnerstags um 19.50 Uhr.

Rechtsgrundlagen

der Rundfunkstaatsvertrag in seiner aktuellen Fassung sowie die am 28. 11. / 21. 12. 2000 erneuerte Vereinbarung zwischen ARD und ZDF über die Veranstaltung eines ARD/ZDF-Kinderkanals.

Organisation, Infrastruktur und Finanzen

Der Kinderkanal hat seinen Sitz in Erfurt beim MDR, bei dem die Federführung für das Programm liegt, und ist als Programmbereich fest in diese Rundfunkanstalt integriert. Seine derzeit 43 Mitarbeiter sind beim MDR angestellt. An ihrer Spitze steht ein Programmgeschäftsführer, der von den Intendanten der Landesrundfunkanstalten und dem des ZDF einvernehmlich bestimmt wird. Entscheidungen über grundsätzliche Programmfragen und die Programmplanung obliegen einer Programmkommission unter Vorsitz des Programmgeschäftsführers, der jeweils vier Vertreter von ARD und ZDF angehören. Finanziert wird der Kinderkanal aus einem zweckgebundenen Anteil an der monatlichen Rundfunkgebühr.

Quelle: ABC der ARD | Stand: 02.03.2011

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