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22.05.2012

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Presseservice

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ARD Pressemeldung

Digitalkanäle gehören zum Auftrag

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat gefordert, die öffentlich-rechtlichen Sender sollten die Anzahl ihrer Digitalkanäle reduzieren. RTL-Medienpolitik-Chef Tobias Schmidt kritisiert jetzt im "Handelsblatt", die Digitalkanäle würden nur einer unzureichenden Aufsicht unterliegen - und fordert "angesichts mangelnden Zuschauerinteresses", diese Kanäle aufzugeben. Dazu erklärt die ARD:

Um noch einmal einige Fakten klar zu stellen: Natürlich unterstehen auch die staatsvertraglich beauftragten Digitalkanäle der "effektiven Kontrolle" der Gremien. Und was die Akzeptanz betrifft, macht es keinen Sinn, digitale Spartenkanäle und deren Zuschauerzahlen mit einem Vollprogramm zu vergleichen.

Im übrigen erfüllt die ARD mit den Digitalkanälen Einsfestival, EinsPlus und EinsExtra ihren im 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag von den Ländern vorgegebenen Auftrag. Zudem beschäftigt sich derzeit auch die sogenannte AG Beitragsstabilität unter anderem mit der Anzahl und der Beauftragung der Digitalkanäle. Bereits im September hat die ARD vor Vertretern dieser von den Ministerpräsidenten der Länder eingesetzten AG Konzepte und Sendebeauftragungen zu den Digitalkanälen vorgestellt. Diese Diskussion wird in der nächsten Zeit in der AG-Beitragsstabilität auch weiter fortgeführt.

ARD.de | Stand: 06.01.2012

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