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ARD-Jahrbuch 09 erschienen
Qualität für alle
Das aktuelle ARD-Jahrbuch nimmt Bezug auf die Debatte um die Qualität öffentlich-rechtlicher Programmangebote und richtet den Fokus zugleich auf die unverwechselbaren Stärken des föderalen ARD-Senderverbunds.
Das aktuelle ARD-Jahrbuch nimmt Bezug auf die Debatte um die Qualität öffentlich-rechtlicher Programmangebote und richtet den Fokus zugleich auf die unverwechselbaren Stärken des föderalen ARD-Senderverbunds. Qualität, darauf verweist der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust in seinem Editorial, lässt sich über Kriterien wie "Relevanz, Unabhängigkeit, Verlässlichkeit" definieren, ebenso wichtig sei aber der Aspekt der "Vielfalt". Rundfunk, der von allen finanziert wird, müsse für alle etwas bieten. Qualität entstehe "durch die Summe der Einzelteile", so auch der Programmdirektor des Ersten in seinem Artikel zur Qualitätsdebatte.
12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag und Dreistufentest
Mit den Auswirkungen des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrags auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk beschäftigen sich zwei Beiträge: Den darin neu etablierten Dreistufentest für Telemedienangebote, d.h. für Teletext- und Onlineseiten, erläutern der Vorsitzende der Gremienvorsitzendenkonferenz aus Sicht der Prüfenden und die ARD-Generalsekretärin aus der Perspektive der Rundfunkanstalten.
Klassisch öffentlich-rechtlich: Auslandsberichterstattung, Wissens- und Bildungsangebote sowie Zeitgeschichte
Mit seinen rund 100 Korrespondenten an 30 Orten ist das Auslandskorrespondentennetz der ARD eines der weltweit größten Berichterstattungsnetze, hinzu kommen zahlreiche Inlandsbüros: Unter dem Arbeitstitel "Zwischen Neubrandenburg und Neu Delhi" geben vier ARD-Korrespondenten Einblick in ihren jeweiligen Arbeitsalltag. Geschichts- und zeitgeschichtliche Sendungen sind seit jeher fester Bestandteil des ARD-Programmangebots. Anlässlich der Gründung der Bundesrepublik und der DDR vor 60 Jahren und des 20. Jahrestags des Mauerfalls bilden zeitgeschichtliche Dokumentationen 2009 einen besonderen Schwerpunkt. Ein Artikel informiert über die Programmaktivitäten zu den deutsch-deutschen Jubiläen. Klassisch öffentlich-rechtlich sind auch die Wissens- und Bildungsangebote der Landesrundfunkanstalten, ob im Fernsehen, Radio oder in Online-Portalen gebündelt. Dazu und zum Thema Satire im Rundfunk gibt es ausführliche und interessante Beiträge in der aktuellen Ausgabe des Buchs. Wie sich die ARD-Anstalten in ihren Programmangeboten und ihrer Unternehmenspolitik auf unsere multikulturelle Gesellschaft einstellen und am Integrationsprozess mitwirken, legt der Integrationsbeauftrage des WDR dar.
Kooperationen im Hörfunk und junge Zielgruppen im Blickpunkt
Um die stärkere Kooperation der Hörfunkwellen geht es in dem Beitrag "Alleine sind wir stark, gemeinsam sind wir stärker". Der Hörfunkdirektor des WDR skizziert gemeinsame Initiativen wie den "ARD Radio Tatort" und das sommerliche "ARD Radiofestival", die bereits mit Erfolg auf den Weg gebracht wurden, und gibt Einblick in die Pläne für die weitere Zusammenarbeit. Die nachwachsende Generation stärker an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu binden, ist vorrangiges Ziel innerhalb der ARD. In dem Beitrag "Jung – multimedial – digital" geht es um Konzepte, dies zu erreichen.
HDTV im Probelauf und Digitale Dividende
"Die Qualität der Programme ist nicht zu trennen von der Qualität der Technik", so Peter Boudgoust in seinem Editorial: Ob bei der Einführung des hochauflösenden Fernsehens (HDTV) oder bei der bundesweiten Umstellung des Antennenfernsehens auf digitale Technik; die ARD ist maßgeblich an technischen Innovationen zu Gunsten ihres Publikums beteiligt, wie zwei Beiträge aus der Feder der Produktionsdirektoren von RBB und SWR eindrucksvoll belegen.
Job-Porträts als neue Reihe und weitere Themen
Weitere Themen im Artikelteil des aktuellen Jahrbuchs: der Poker um die Bundesliga-Rechte für die Spielzeiten ab 2009/10 bis 2013/14, der für frei empfangbare Angebote und damit zugunsten aller Zuschauer entschieden wurde. Rückblicke auf 25 Jahre 3sat und auf zehn Jahre gemeinsame politische Berichterstattung aus dem Berliner Hauptstadtstudio der ARD runden den Artikelteil ab.Neu in diesem Jahrbuch und Auftakt für eine regelmäßige Serie: die Reihe "Medienmenschen". Hier stellen wir in kleinen Porträts die Arbeitsfelder einzelner Mitarbeiter vor und werfen einen Blick hinter die Kulissen des öffentlich-rechtlichen Sende- und Produktionsbetriebs.
Chronik, Berichte und Statistik: 2008 im Überblick
Wie gewohnt gibt das neue ARD-Jahrbuch einen zusammenfassenden Überblick über das Geschehen in der ARD und um die ARD herum während des vorangegangenen Jahres. Was immer 2008 an Wichtigem passiert ist, in der Chronik, dem Abschnitt "Wettbewerbe und Veranstaltungen" und den verschiedenen Berichten ist es in konzentrierter Form noch einmal nachzulesen; von politischen und finanziellen Themen bis hin zu den Programmereignissen und -reformen. Was immer sich in Zahlen manifestiert – Finanzen, Programmoutput, Daten der Medienforschung –, wird im Abschnitt "Statistik" dokumentiert.
Das aktuelle "Who’s who" der ARD
Der Abschnitt "Organisation und Personalien" stellt wie jedes Jahr das aktuelle "Who’s who" der ARD dar. Mit Stand 1. August 2009, aktualisiert bis zum 1. Oktober, sind hier die Adressen, Rechtsgrundlagen und Personalien der ARD, ihrer Mitglieder, Gemeinschaftsprogramme und -einrichtungen, Beteiligungen und Werbetöchter nachzuschlagen.
Aktuelle Dokumente und hilfreiche Register
Nützlich wie gewohnt: die Abschnitte "Dokumente" und "Register" des ARD-Jahrbuchs. Unter den abgedruckten Dokumenten befinden sich die die aktuelle Fassung des Rundfunkstaatsvertrags und des Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrags, das 9. Film-/Fernsehabkommen und die ARD-Beschlüsse zu den Themenkreisen Fernsehvertragsschlüssel und Finanzausgleich.Die Register erschließen rund 2.500 Personen, annähernd 1.000 Sendungstitel und mehr als 1.100 Sachverhalte aus dem gesamten Buch.
ARD-Jahrbuch 09
472 Seiten, rund 400 zumeist farbige Bilder, Grafiken und Karten, mehr als 100 tabellarische Übersichten, Fadenheftung, französische Broschur.Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) unter Mitwirkung der ARD-Werbung.
Verlag: Hans-Bredow-Institut.
Herausgegeben von: Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden.
(ISBN 978-3-8329-5165-8).
Preis 9,00 €.
Stand: 11.11.2009
Das ARD-Jahrbuch 09
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Titel, Inhaltsverzeichnis und Artikel
Seite 1 bis 59 (PDF-Dokument) -
Artikel
Seite 60 bis 127 (PDF-Dokument) -
Chronik und Berichte
Seite 130 bis 265 (PDF-Dokument) -
Personalien
Seite 269 bis 313 (PDF-Dokument) [mehr]
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Statistik
Seite 316 bis 394 (PDF-Dokument) -
Dokumente
Seite 399 bis 435 (PDF-Dokument) [mehr]
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Register
Seite 438 bis 471 (PDF-Dokument)




