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23.05.2012

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Jugendproteste weltweit

Beginn des Inhaltes


Demonstration in Madrid am 3. August 2011; Foto: picture-alliance/dpa

Jugendproteste weltweit

Generation "Genug!"


In den USA schreit sich eine abgehängte Gesellschaft ihre Wut auf die Wall Street vom Leib, in Nordafrika haben junge Demonstranten Diktaturen zu Fall gebracht, Israel erlebt den größten Aufstand seiner Geschichte, in Madrid stand die Jugend monatelang auf der Straße und in Chile protestieren Studenten gegen das neoliberale System ihres Landes. Sind das voneinander unabhängige Proteste - oder Ausprägungen einer neuen globalen Bewegung?[mehr]


"Besetzt die Wall Street" - Proteste in den USA Foto: tagesschau

USA

"Besetzt die Wall Street"

Proteste jetzt auch in den USA: Tausende schließen sich der "Occupy Wall Street"-Bewegung an und protestieren in New York gegen einen ganzen Katalog von Dingen, die ihrer Ansicht nach in den USA falsch laufen: das Wirtschafts- und Sozialsystem, die Justiz, die Klimapolitik - vor allem aber die Macht der Banken.  [tagesschau]


Jugendproteste in Israel gegen soziale Ungerechtigkeit Foto: picture-alliance/dpa

Israel

Video: Leben oder untergehen

Was als kleine Demonstration gegen überteuerte Mieten begann, hat sich zur größten Bewegung in der Geschichte Israel entwickelt. Der Protest richtet sich nun auch gegen zu hohe Erziehungs- und Lebensmittelkosten, zu hohe Steuern, zu hohe Studiengebühren, zu niedrige Löhne und das marode Bildungssystem. Das Hauptthema bleibt jedoch außen vor. [tagesschau]


Die 23-jährige Studentin Camila Vallejo ist die Ikone der chilenischen Protestbewegung; Foto: picture-alliance/dpa

Chile

Bildung für Alle

Mit umgerechnet 60.000 US-Dollar Schulden starten chilenische Universitäts-Absolventen durchschnittlich ins Berufsleben - Folge der noch unter General Pinochet vollzogenen Privatisierung des Bildungssektors. Mehr als 20 Jahre nach dessen Sturz wollen die Studenten die Gesellschaftsordnung ihres Landes endlich auf ein neues Fundament stellen. Mit ihrer Ikone Camila Vallejo an der Spitze. [dlr]


Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in Kairo, Ägypten Foto: tagesschau

Ägypten

"Wir brauchen einen zivilen Staat"

Die Umstürze in Tunesien und Ägypten seien die Geburtsstunde der arabischen Zivilgesellschaft, schrieb der jordanische Publizist Rami Khoury. Der demokratische Aufbruch mache aus den Menschen Bürger, die Teilhabe und soziale Gerechtigkeit forderten. In Ägypten demonstrieren Einzelne noch immer auf dem Tahrir-Platz, der zum Symbol einer friedlichen Revolution wurde.  [tagesschau]


Proteste in Madrid Foto: picture-alliance/dpa

Spanien

Madrids empörte Jugend

Nirgendwo in Europa ist die Jugendarbeitslosigkeit höher als in Spanien - fast jeder Zweite unter 25 hat keinen Job. Spaniens "Indignados", die "Empörten", haben genug von Parlamentariern, die Rettungspakete für den Finanzmarkt schnüren und dabei die eigene Bevölkerung aus den Augen zu verlieren scheinen. [3sat]

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