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23.05.2012

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Auschwitz

Beginn des Inhaltes


Eine Baracke, ein Wachturm und der Stacheldrahtzaun des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau in Polen Foto: picture-alliance/dpa

67. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung

Eine von Menschen errichtete Hölle

Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ist der Inbegriff einer von Menschen errichteten Hölle auf Erden. Unter dem Terror der Nationalsozialisten starben hier über eine Million Menschen. Als das Lager am 27. Januar 1945 von Soldaten der Roten Armee befreit wurde, gab es nur wenige Überlebende. Ein ARD.de-Spezial zum Holocaust-Gedenktag.


KZ-Überlebender beim  60. Gedenktag in Auschwitz Foto: picture-alliance/dpa

Geschichte des Holocausts

Das beispiellose Verbrechen

Als die Soldaten der Roten Armee Auschwitz am 27. Januar 1945 erreichten, trafen sie auf kranke und ausgemergelte Elendsgestalten. Etwa 8.000 Häftlinge des Konzentrations- und Vernichtungslagers waren noch am Leben. Ihnen ist es zu verdanken, dass wir heute relativ viel über das Leben im Lager wissen. [ndr]


Angeklagte und ihre Anwälte beim Frankfurter Auschwitz-Prozess, hinten links der Angeklagte  Viktor Capesius, hinten rechts Wilhelm Boger Foto: picturealliance/dpa

Auschwitz-Prozess in Frankfurt

Das Ende des Schweigens

18 lange Jahre dauerte es, bis sich SS-Aufseher von Auschwitz für die Massenmorde vor deutschen Richtern verantworten mussten. Der Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1963 bis 1965 leitete eine Wende ein. Ein interaktives Spezial des Hessischen Rundfunks arbeitet die Geschichte noch einmal auf. [hr]


Rosen auf einer Stele des von dem US-amerikanischen Architekten Peter Eisenman entworfenen Holocaust-Mahnmals Foto: picture-alliance/dpa

Wissenschaft

Holocaust-Forschung in Berlin

In Berlin haben die Nationalsozialisten die Ermordung der europäischen Juden geplant – etwa sechs Millionen Menschen wurden zu Opfern des Rassenwahns. Rund 70 Jahre später ist der Holocaust in der Stadt präsent: in Form von Mahnmalen und Gedenkstätten – aber auch in der Wissenschaft. [rbb]


Blick auf die schneebedeckte, zerstörte Synagoge in der Hindenburgstraße 44 nach dem 09. November 1938 Foto: Stadtarchiv Mainz

"Shoah-Foundation"

So funktioniert Erinnerung

"Schindlers Liste" machte für viele Menschen die Schrecken des Holocausts greifbar. Steven Spielberg, Regisseur des Films, gründete danach die "Shoah-Foundation", die insgesamt 52.000 Interviews mit Zeitzeugen aus der NS-Zeit auf Video festhielt - darunter auch 34 Mainzerinnen und Mainzer. [swr]


Die Gedenkstätte "Wannsee-Villa"  Foto: picture-alliance/dpa

Audio zur Wannsee-Konferenz

Die Planung des Massenmords

900.000 Juden waren schon ermordet worden, da lud SS-Obergruppenführer Heydrich zu einer Besprechung an den Berliner Wannsee. Dabei wurde die weitere Massentötung besprochen - von elf Millionen europäischen Juden war die Rede. Mit "Vernichtung durch Arbeit" sollte die "Endlösung" durchgesetzt werden. [ard mediathek]


Ankündigung von "Mein Kampf" Foto: picture-alliance/dpa

"Mein Kampf" im freien Verkauf

Das unlesbare Buch

In der "Zeitungszeugen"-Edition sollen Auszüge aus Hitlers Hetzschrift "Mein Kampf" veröffentlicht werden. Dort erscheinen kommentierte Zeitungen aus der Nazizeit. Verleger Peter McGee hält das für eine längst überfällige Aufklärung. Andere fürchten sich vor NS-Propaganda auf dem Markt. [das erste]

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