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09.02.2012

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Bologna

Beginn des Inhaltes


Studenten und Schüler sitzen am 17.11.2009 an der Universität in Freiburg in einem besetzten Hörsaal. Foto: picture-alliance/dpa

ARD.de-Spezial

Baustelle Bologna

Besetzte Hörsäle, Großdemonstrationen, Studenten auf den Barrikaden: Der Unmut der Studierenden über die Situation an den deutschen Hochschulen macht sich seit diesem Herbst lautstark bemerkbar. Im Fokus der Kritik steht der Bologna-Prozess, die Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen im Zuge der Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums. Kritiker bemängeln die starke Verschulung des Studiums und die Überforderung der Studenten. Handwerkliche Mängel bei der Umsetzung der Reform werden mittlerweile sowohl von der Hochschulrektorenkonferenz als auch von der Politik zugegeben. Ein ARD.de-Spezial über die Lage an den deutschen Universitäten.


Bildungsproteste Foto: picture-alliance/dpa

HRK in der Zwickmühle

Herbststurm an den Unis

Die Politik wirft den Hochschulen handwerkliche Fehler beim Bolognaprozess vor, die Studierenden gehen gegen die Bachelor- und Masterstudiengänge auf die Barrikaden: Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat Gesprächsstoff bei ihren Sitzungen. Doch der Protest der Studenten richtet sich auch gegen die HRK selbst. [dlf]


Studenten sitzen in einem Hörsaal der Uni Mainz Foto: picture-alliance/dpa

Hintergrund

Video: Die Bologna-Reform

1999 einigten sich die europäischen Bildungsminister im norditalienischen Bologna auf eine große Hochschulreform. Ihr Ziel: die Einführung eines zweistufigen Systems von Studienabschlüssen nach angloamerikanischem Vorbild und die Einführung eines einheitlichen Hochschulraums innerhalb der Europäischen Union. [tagesschau]


Studierende der Universität Kassel Foto: picture-alliance/dpa

Gründe für den Protest

Bologna auf dem Prüfstand

Die Mängelliste der protestierenden Studenten ist lang: Sie wehren sich gegen die Studiengebühren von 500 Euro pro Semester, die in mehreren Bundesländern in den vergangenen Jahren eingeführt wurden. Sie fordern mehr BAföG und sie demonstrieren gegen die Folgen der Bolognareform mit den neuen Studienabschlüssen Bachelor und Master. [dlf]


Stundenplan von Melike Sümbül Foto: WDR/Züger

Campusbesuch

Lernen nach Vorschrift

Nicht alle Studenten fühlen sich mit den neuen Bachelorprogrammen unwohl. Manche sehen in dem stärker strukturierten Studiengängen - Kritiker nennen sie verschulter - einen klaren Vorteil. WDR.de hat drei angehende Bachelor mit ganz unterschiedlichen Meinungen an der Uni Düsseldorf getroffen. [wdr]


Bologna-Gegner Marius Reiser Foto: privat

Bologna-Gegner Prof. Marius Reiser

Das Nichts nach dem Abschluss

Radikaler kann sich ein Professor nicht gegen die Hochschulpolitik stellen: Marius Reiser legte zum Ende des Wintersemesters 2008/2009 aus Protest gegen den Bologna-Prozess seinen Lehrstuhl in Mainz nieder. ARD.de fragte den katholischen Theologen und Philologen nach seinen Gründen. [mehr]


Montage: Twitterlogo und demonstrierende Studenten Foto: WDR/dpa/Twitter/[M]bhm

Bildungsstreik im Netz

Tweets und Transparente

"Heute 17h Plenum in der Aula der HumF. Kommt zahlreich!" Twitter-Botschaften statt Aushängen am Schwarzen Brett, Online-Petitionen und Livebilder aus dem besetzten Hörsaal: Dank Internet laufen die aktuellen Studentenproteste ganz anders als noch vor ein paar Jahren. Aber auch besser? [wdr]

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