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23.05.2012

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Biodiversität

Beginn des Inhaltes


Luchs Foto: picture-alliance/dpa

Im Zeichen der Artenvielfalt

Der Reichtum der Welt ist in Gefahr

Weltweit gibt es etwa 1,8 Millionen bekannte Tier- und Pflanzenarten - täglich sterben rund 150 von ihnen aus. Nach Angaben der Weltnaturschutzunion IUCN sind aktuell 17.291 Arten vom Aussterben bedroht und stehen auf der Roten Liste. Dazu gehören nicht nur exotische Arten wie der Steinkaktus, der Eulenpapagei und die Schweinsnasenfledermaus, sondern auch der Afrikanische Elefant, der Große Panda und die Meeresschildkröte. Doch es gibt auch Hoffnung: nachdem er vor 150 Jahren in Deutschland ausgerottet wurde, ist der Luchs auf leisen Pfoten zurückgekehrt.


Tiger mit aufgerissenem Maul Foto: dpa/picture-alliance

Artenschwund und Artenschutz

Rettung ungewiss

Den Bali-Tiger hat es in den 1970er-Jahren erwischt. Das rote Regenwald-Äffchen mit dem Namen "Miss Waldrons Roter Stummelaffe" wird seit 2000 vermisst und der wilde Knoblauch wächst in freier Natur nicht mehr. Biologen schätzen, dass durch menschliches Eingreifen 1.000- bis 10.000-mal mehr Arten verloren gehen als auf natürliche Weise. [br]


Regenwald in Kamerun Foto: picture-alliance/dpa

Importverbot für Baumrinde

Die EU schützt den Regenwald

Die Europäische Union verhängte im September 2007 ein Importverbot für die Rinde des afrikanischen Stinkholzes. Für die Aufhebung des Verbots muss das westafrikanische Kamerun mehrere Bedingungen erfüllen. Eine zentrale Forderung der Europäischen Union: die kamerunische Regierung muss die Nachhaltigkeit der Nutzung nachweisen. [dlr]


Eine Grüne Meeresschildkröte im Meer Foto: dpa/picture-alliance

Bedrohte Arten

Galerie: Globales Sterben

Die Population der Meeresschildkröte ist bedroht: Ihre Eier werden massenhaft gesammelt, denn sie gelten als Delikatesse. Auch das Fingertier auf Madagaskar, das Bison in Nordamerika und der Große Panda in China - sie alle sind vom Aussterben bedroht. Eine Bilderreise zu den gefährdeten Tierarten der Welt. [galerie]


Waldsterben im Harz Foto: dpa/picture-alliance

Jahr der Wälder 2011

Kein Schweigen mehr im Walde

Er wurde schon für nahezu tot erklärt - doch noch immer bedeckt der Wald rund ein Drittel der Fläche Deutschlands. Ökologisch ist er wichtig, aber auch von großem wirtschaftlichen Interesse. Die Vereinten Nationen widmen dem Wald das Jahr 2011. Doch wie steht es um die deutschen Wälder? [spezial]


Feldhamster Foto: dpa/picture-alliance

Gefährdete Tiere

Artensterben in Deutschland

Weltweit sterben jeden Tag Tierarten aus. Und das nicht nur im tropischen Regenwald oder im schmelzenden Eis der Pole. Auch in unserer Heimat werden wichtige Lebensräume rasant kleiner und die Lebensgrundlage vieler Tiere ist gefährdet. Die Bestandszahlen von Feldhamster, Hirschkäfer und Co. sinken. [dw]


Altlantischer Regenwald in Brasilien Foto: dpa/picture-alliance

Rückkehr seltener Arten

Regenwald aus Menschenhand

Weltweit wird alle zwei Sekunden Regenwald von der Fläche eines Fußballfeldes vernichtet. Um der Zerstörung des Regenwaldes und damit auch dem Schwund zahlloser Tier- und Pflanzenarten zu begegnen, haben Forstwissenschaftler das Konzept des "Rainforestation Farming" entwickelt. [dlr]

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