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19.03.2010

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Beginn des Inhaltes

Nominiert für "Premiere im Netz"

Der Baum

Ein Stück über die Vermittlung von Natur und Umwelt, symbolisch am Thema Baum dargestellt.



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Es geht in diesem Stück um die Vermittlung von Natur und Umwelt, symbolisch am Thema Baum. Briest beschreibt in seiner Sprache den Baum als Solches und weist unweigerlich auf sein Wesen hin. Die akustischen Feldaufnahmen entstanden im Segeberger Wald im Kreis Segeberg, nördlich von Hamburg und in einem Appartment an der Lübecker Bucht.

Der Hörspielmacher

Lasse-Marc Riek Foto: Anne Berit Riek

Lasse-Marc Riek wurde 1975 geboren. Er bedient sich in seinem Schaffen unterschiedlicher Ausdrucksformen. Seine Arbeiten sind interdisziplinär und lassen sich in Werkgruppen fassen, die der Bildenden Kunst sowie der Klangkunst angehören. Seine klangkünstlerischen Arbeiten beschreibt er mit den Begriffen Akustische Ökologie, Bioakustik und Public Recording. Hier arbeitet Riek mit der akustischen Feldaufnahme, die er mit diversen Aufnahmemedien festhält, editiert, archiviert und in unterschiedlichen Zusammenhängen vorstellt.

Seit 1997 ist er mit Ausstellungen, Konzerten, Auszeichnungen, Vorträgen und Projekten international tätig und hat in Galerien, Künstlerhäusern, Kirchen und Museen gastiert. Riek verfasste Beiträge im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen, sowie in Podcasts. Stipendien und Artist-in-Residence-Programme hat er in Finnland, Italien, Polen, Frankreich und Afrika wahrgenommen. Seit 1998 Zahlreiche Tonträgerveröffentlichungen auf internationaler Ebene.

Seit 2003 Gründungsmitglied des Audioverlages Gruenrekorder, welcher sich auf Soundscapes, Field Recordings und elektro-akustische Kompositionen konzentriert und in diesen Zusammenhängen mit Künstlern und Wissenschaftlern auf internationaler Ebene agiert. Seit 2006 Mitglied im Europäischen Forum Klanglandschaft. Seit 2008 Gründungsmitglied im Verein zur Förderung von Phonographie und experimenteller Musik.

Die Mitwirkenden

Sprecher: Ulf Werner Briest

Ulf Werner Briest ist seit seinem 1. Lebensjahr durch einen Impfschaden geistig behindert. Geistig auf dem Stand eines 3-jährigen, berichtet und vermittelt er ebenso authentisch wie ein Kind.

Länge: 5'51''

Hinweis: Alle Informationen zu Hörspiel und Produzenten stammen von den Autoren selbst.



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roth patricia | 03.11.2009 | 20.21 Uhr
jetzt hats doch so lange gedauert, bis ich zeit und muse gefunden hatte. mich hat das stück ebenfalls sehr berührt, besonders durch seine schlichtheit.
Achim Wollscheid | 03.11.2009 | 10.39 Uhr
Ein behindertes Sprechen lässt ersteinmal spüren und dann darüber nachdenken, dass es kein - im Sinne eines Höstücks - repräsentatives Sprechen ist. Es ist nicht aufgeführt um etwas zu spielen, sondern spielt sich selbst. Wenn man zuhört, hört man den jeweiligen Moment des Spiels.
Jule | 30.10.2009 | 11.04 Uhr
Ich hab's nicht bis zum Ende durchgehalten, sorry...

Stand: 01.10.2009

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