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Beginn des Inhaltes

Nominiert für "Premiere im Netz"

:: Der Fall M ::

Vor ihrer Wohnungstür liegt ein Diktiergerät mit einer Geschichte, die sie nie haben wollte und die sie fast in den Wahnsinn treibt. Einzige Möglichkeit: die Geschichte veröffentlichen. Aber der Hörer sei gewarnt.



Geschichten leben in unseren Köpfen. Wir nehmen sie auf und werden sie nicht mehr los. Im Alltag springen sie uns an: Wir bekommen sie erzählt, hören sie im Radio, sehen sie im Fernsehen, lesen sie in Büchern, in Zeitschriften und auf Werbeplakaten ... Sie verknüpfen sich miteinander, werden weitergesponnen, halb vergessen, wieder ausgegraben und mit eigenen Erlebnissen aufgefüllt. Es entstehen neue Geschichten - schöne Geschichten, belanglose Geschichten und solche, die uns kurzzeitig erschaudern lassen. Was passiert aber, wenn eine Geschichte so stark wird, dass sie sich ins Leben einmischt, nicht mehr davon zu trennen ist?


"Der Fall M" ist so eine Geschichte. Ein Diktiergerät, das die Erzählerin vor ihrer Wohnungstür findet, mit einer Geschichte, die sie nie haben wollte und die sie jetzt nicht mehr los wird. Eine Geschichte, von der sie nicht weiß, was sie mit ihr zu tun hat und die sie fast in den Wahnsinn treibt. In der Hoffnung, sie wieder loszuwerden, bespricht sie ein Band, überspielt Ausschnitte vom Diktiergerät, stoppt, spult weiter, bis alles für sie in dem Bandrauschen aufgeht, in dem sie die Lösung zu hören versucht. Schließlich scheint ihr die einzige Möglichkeit, die Geschichte zu veröffentlichen, um sie an ihre Besitzerin zurückzugeben. Doch bevor sie das Band abspielt, warnt sie den Hörer vor dessen Inhalt.

Die Hörspielmacher

Stella Luncke, geb. 1974 in Kassel. MA Neuere deutsche Literatur und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Schreibt und produziert seit 1996 Hörspiele und Features für verschiedene Radiosender. Jurymitglied "Plopp!-Feature", 2005.
Josef Maria Schäfers, geb. 1968 in Eslohe. Bildender Künstler. Schreibt und produziert seit 2002 Hörspiele und Features für verschiedene Radiosender.

Die Mitwirkenden

Hörstück von Stella Luncke und Josef Maria Schäfers
Gesprochen von Christiane Marx
Aufnahmen: Juli 2005, Berlin
Produktion: August 2007, Berlin

Länge: 10'00''

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zur Frage: "Was denken Sie über dieses Hörspiel?" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Andre Kavai | 07.11.2007 | 07.24 Uhr
Ich schließe mich meinem Vorredner an. Scheintief.
Carsten Wilhelm | 06.11.2007 | 21.40 Uhr
schließe ich mich an. die idee ist etwas low und die umsetzung haut mich auch nicht um. ein bißchen viel konstruktion und inhaltswille, da ist der schwung auf der strecke geblieben.
Carsten Wilhelm | 06.11.2007 | 21.39 Uhr
schließe ich mich an. die idee ist etwas low und die umsetzung haut mich auch nicht um. ein bißchen viel konstruktion und inhaltswille, da ist der schwung auf der strecke geblieben.

Stand: 26.09.2007