Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Weitere ARD Online-Angebote.

09.02.2012

Wir sind eins. ARD
Das Logo von ARD.de

http://www.ard.de/-/id=893554/12zdzlu/index.html

Banner Hörspieltage

Beginn des Inhaltes

Nominiert für den ARD Online Award

:: Die Unmöglichen ::

Ein deutsches Paar reist nach England, um in einer Privatklinik per In-Vitro-Fertilisation ein Kind zu zeugen. Drei Embryonen entstehen. Doch welcher hat mehr Recht zu leben?

Wenn eine schwangere Frau erfährt, dass ihr Kind mit Down-Syndrom geboren wird, entscheidet sie sich in neun von zehn Fällen für einen Abbruch der Schwangerschaft. Bei einer künstlichen Befruchtung können inzwischen bis zu 7000 Merkmale für spätere Behinderungen und Krankheitsrisiken ausgeschlossen werden - darunter Brustkrebs, starke Hornhautverkrümmung, Schizophrenie. Mithilfe der "Präimplantationsdiagnostik", der Diagnose des Erbguts der Embryonen. Ist es nicht fahrlässig, diese Möglichkeit nicht wahrzunehmen?

Welches Leben ist das lebenswerteste?

Ein deutsches Paar möchte in einer englischen Privatklinik per In-Vitro-Fertilisation ein Kind zeugen. Drei Embryonen entstehen. Nur einer von ihnen wird eingepflanzt werden.

Eizelle Foto: colourbox.com

In diesem Moment beginnt eine "spekulative Vorschau" auf die wichtigsten Ereignisse zwischen Geburt und Tod. In einer Parallelmontage laufen drei Leben ab, wie sie sein könnten. Und tauchen existentielle Fragen auf: Was macht das Leben glücklich? Ist die DNA wirklich der alles bestimmende Bauplan? Welches der drei Leben ist das lebenswerteste? Zu hören sind drei Möglichkeiten, von denen nur eine gewählt werden kann: die "Unmöglichen".



Gregor und Hannah wollen ein Kind - ein gesundes. In der Klinik wählen sie aus, auf welche Krankheiten die Embryos getestet werden sollen.

Was wäre, wenn das Kind behindert wäre? Weggeben, meint Gregor, zu Leuten, die damit umgehen können. Aber es hat schon einen Namen…

Falls sich die Eltern gegen den behinderten Embryo entscheiden, und für den, der mal der Pianist wird - ahnt der etwas von seiner Fast-Schwester?


Die Mitwirkenden

Mit Margaritha Broich als Hannah, Herbert Fritsch als Gregor, Fabian Hinrichs als Max, Fabian Busch als Fabian und Nele Winkler als Amelie Wendt.

In weiteren Rollen Vladimir Malakhov, Olsen Involtini, Angelika und Darius Sautter, Maria Brodmann, Hanns Obermann, Halka de Spirt, Franz Broich-Wuttke,  Ingo Gräser, Nico Leopold, Elisabeth und Nikolaus Rexrodt, Judith Lotter, Nadine Jäger, Jelle Jepsen und Dr. Christian Bethge als Erzähler.

Chopin-Interpretation: Ivo Pogorelich

Team:
Paul Plamper
Julian Kamphausen
Lars Deutrich (Aufnahmen)
Beat Halberschmidt (Mischung und Mastering)
Janina Druschky (Produktionsleitung)
Projektentwicklung am Theater Freiburg 

Dramaturgie: Isabel Platthaus

Eine Produktion von HÖRSPIELPARK.DE für den WDR und den SWR 2008

Dauer: 54'11''

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: ":: Die Unmöglichen ::" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Marion | 10.11.2008 | 13.44 Uhr
Interessante Was-Wäre-Wenn-Geschichte, die die Frage stellt, ob das Mögliche auch das Sinnvolle ist. Am besten hat mir der Aspekt gefallen, dass auch die Gendoktoren die Trisomie nicht ausschließen konnten. Das ist also noch einiges im Argen. Gelungen ist auch die Darstellung des Gefühlswandels der Eltern von der Ablehnung des behinderten Kindes hin zur Akzeptanz und Liebe.
Bleibt also die Frage: Welches ist das bessere Leben?
Darauf muss jeder selbst eine Antwort finden.
Vielhörer:-)) | 10.11.2008 | 13.05 Uhr
Ein gutes intelligentes Hörspiel.
Vielen Dank dafür!
Manfred Laubel | 08.11.2008 | 17.21 Uhr
Dieses Hörspiel hat mich am meisten berührt, da ich selbst drei Kinder habe. Das Hörspiel "Die Unmöglichen" ist für jedermann/jedefrau sehr empfehlenswert.

Stand: 22.10.2008

Die ARD ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.
Julian Kamphausen (li) und Paul Plamper (re) Foto: Christian Thiel / privat, Montage: ARD.de

Die Autoren

Paul Plamper, geboren 1972, lebt in Berlin. Seine Regiearbeit begann er 1992 am Berliner Ensemble als Assistent von Peter Zadek, Heiner Müller, Robert Wilson und anderen. Er inszenierte Theaterstücke und realisierte diverse Hörspiele, darunter "TOP HIT leicht gemacht" (Prix Europa 2002). Gerade läuft im Kölner Museum Ludwig sein erstes begehbares "Hörspiel im Raum", RUHE 1, das im Dezember im WDR urgesendet wird.

Julian Kamphausen, geboren 1975, lebt und arbeitet als Autor, Regisseur und Dramaturg in Berlin. Er begann seine Theaterlaufbahn als Regieassistent von Karin Beier, Christoph Schlingensief, Werner Schroeter, Peter Palitzsch und anderen. Seit einigen Jahren arbeitet er auch als Autor, Sprecher, Regisseur und Dramaturg für Funk und Film. Er war schon 2005 als Hörspielautor für den WDR tätig ("Kitsch as Kitsch can").

 Standort:
© SWR 2012

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW