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23.05.2012

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Beginn des Inhaltes

:: Installationen & Führungen ::

Beginn des Inhaltes


Klanglabyrinth
HfG Studio
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"Kein Hörer kann glauben, am Rande des Hörbaren zu stehen." (Peter Sloterdijk)
In einer von Studenten der HfG für die Hörspieltage entworfenen Lautsprecherinstallation ist der Besucher eingeladen, sich durch einen Parcours von Klangzonen mit narrativen und experimentellen Hörspielen zu bewegen. Präsentation einzelner Hörstücke zur vollen geraden Stunde. Mit Arbeiten von Anja Kerschkewicz, Elmar Farch und Samuel Israel:

Versprecher Beatbox
Versprecher, Wortfetzen, ungewollte Wörter und Klänge. Wo sie herkommen und warum sie sich zwischen das drängen, was es eigentlich zu sagen gilt, ist oft nicht klar. Was kann man in den Klängen zwischen den Wörtern finden, welche Rhythmik entfaltet sich, wenn man den Augenblick des Versprechens ausdehnt und arrangiert. Kann man einen Text verstehen, der nach und nach in Versprecher zerfällt?
(Anja Kerschkewicz)

FragmentarGestaltExkurs
Dem 10-minütigen Hörspiel liegt eine serielle Komposition aus FoundFootage-Elementen aus Radio, TV und Internet zugrunde. Es handelt sich dabei genauer um ein Spiel mit Satzfragmenten aus Diskussionen und Meinungsäßerungen. Das Ende eines Fragments leitet ein anderes inhaltlich oder klanglich ein und stellt semantische Bezüge zueinander her. Auf diesem Weg können die unfreiwilligen Protagonisten auf ungewöhnliche Weise miteinander kommunizieren und Teil einer Übergeordneten Handlung sein. Es entsteht eine scheinbar unkontrollierbare Weiterentwicklung.
(Elmar Farch)

Lilian, der Zorn Gottes
Lilian holt nachts Ihren Bruder von einem Konzertbesuch ab. Das Konzert findet im Keller einer alten Dorfkirche statt und da die Band noch nicht fertig ist, hat sie genug Zeit, sich im ehemals heiligen Gemäuer umzusehen. Hier erwartet sie ein religiöses Erlebnis der besonderen Art.
(Samuel Israel)


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Gebetomat
ZKM Foyer
von Oliver Sturm
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Der Gebetomat stellt die kleinste Form eines spirituellen Raumes dar und bietet Gebete auf Knopfdruck - aus aller Welt und aus vielen Religionen. Eigentlich soll er an Bahnhöfen, Flughäfen, Raststätten und anderen öffentlichen Orten stehen, jetzt wird er aber erstmal zu den ARD Hörspieltagen im ZKM gebracht. Man muss ihn sich vorstellen wie eine Foto-Fix-Kabine, in die man hineingeht, den Vorhang hinter sich zu zieht und schnell ein Passfoto macht. Im Gebetomat kann man rasch mal innere Einkehr halten.

Die kleine Kabine lässt sich ganz einfach als Rückzugsort zum eigenen Gebet nutzen oder man wirft ein Geldstück ein und kann dann über eine Benutzeroberfläche Gebete aus fast allen Religionen der Welt in vielen Sprachen anwählen und ihnen zuhören: vom strengen Zarathustra-Vaterunser über tibetanische Mönchsgesänge, buddhistische Sutren, Korangebete, hebräische Kaddisch-Gebete, Indianer-Gesänge, Gebete von Schamanen aus Neu-Guinea oder Mali bis hin zu zeitgeistigen Gruppenmeditationen und amerikanischen Fernsehpredigern. Es besteht die Möglichkeit des Mitbetens, vom rasch gesprochenen Stoßgebet bis hin zur ausgedehnten Meditation.


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HYPERION Fragment
ZKM Foyer
von rosalie
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Mit HYPERION_Fragment hat neben HELIOS eine zweite Arbeit der Künstlerin rosalie Einzug ins ZKM gehalten. Die neue Lichtskulptur besteht aus 3.200 von innen beleuchteten Eimern. Diese computergesteuerten Beleuchtungseinheiten zeigen einen kontinuierlichen Lichtfluss zwischen den unterschiedlichsten Farbtönen. Entstanden ist das Werk als gemeinsames Projekt der Stuttgarter Künstlerin und des Komponisten Georg Friedrich Haas anlässlich der Donaueschinger Musiktage 2006. Dort war der Lichtfluss der visuelle Counterpart zu den kontinuierlichen Klangbändern von Haas' Komposition.

An seinem neuen Standort im ZKM erklingt nun keine Musik mehr. HYPERION_Fragment ist vielmehr zum autonomen Kunstwerk geworden - als würde das Licht selbst noch einmal neu komponiert. Die monumentale Lichtinstallation im ZKM_Foyer hat ein Ausmaß von ca. 9,25 x 27 m. Vor allem in den frühen Abendstunden der kürzer werdenden Tage bietet das Kunstwerk ein atemberaubendes Schauspiel von Licht, Farben und Rhythmus.


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PANTHELLA
ZKM Foyer
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Der PANTHELLA-Screen ist eine dreidimensionale Skulptur (3 x 2 x 0,5m) aus 48 Kunststoffhalbkugeln der Karlsruher Lichtkünstler Rainer Kehres & Sebastian Hungerer, die mit Projektionen bespielt wird.


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ZKM Hörbar
ZKM Foyer
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COLLECTING SOUNDS
Audio-visuelle Produktionen des ZKM | Institut für Musik und Akustik und das Karl-Sczuka-Preis-Archiv für akustische Spielformen

An der ZKM_Hörbar im Foyer können Besucher den audio-visuellen Produktionen des ZKM lauschen - jederzeit und so lange sie wollen. Die Auswahl der Hörwerke haben Ludger Brümmer und Achim Heidenreich getroffen. Zu hören sind die Arbeiten "Souvenir", "Spectral Viola", "Medusa", "Gebirgskriegsprojekt", "Asylphonia" und der DokuHörFilm "Der Kritiker Paul Bekker und das Kritische schlechthin".

"Souvenir" von Christina Ciupke basiert auf dem Zusammenwirken von Bewegung und Klang. Es ist eine Suche nach gemeinsamen Formen, deren Bedingungen und Möglichkeiten. Beginnend bei der Sprache, welche die grundlegende Verbindung von Körper und Klang darstellt, wird ein Prozess der Auflösung beschritten.

In der Arbeit "Spectral Viola" von Garth Knox und Brian O'Reilly werden elektroakustische Werke von Salvatore Sciarrino, Michael Edwards und Kaija Saariaho und Improvisationen für Bratsche, Viola d'amore vorgestellt und visualisiert.

Die Komposition "Medusa" von Ludger Brümmer benutzt die Software "Genesis", mit deren Hilfe physikalische Modelle erstellt werden. Genesis ermöglicht es, Klänge zu erzeugen, die eindeutig einem bestimmten Material entstammen. Jeder Klang wird sofort mit einer Quelle, wie Holz, Metall, Blech oder Eisenstange assoziiert. Zusätzlich sind manche Klänge, denen existierender Instrumente so ähnlich, dass man keinen Unterschied zwischen echtem und künstlich erzeugtem Klang hören kann.

Das "Gebirgskriegsprojekt" von Jorge È. Lopez fährt an die Gebirgskriegsfront des Ersten Weltkriegs in und rund um die Dolomiten. Es ist ein Wachtraum für Videogestaltung mit konkretem und instrumentalem Raumklang.

Das Stück "Asylphonia" von Bojidar Spassov hat als zentrales akustisches Ausgangsmaterial das Geräusch, das entsteht, wenn eine Meereswoge auf Sand brandet. Es handelt von Verfolgung und Verwandlung, allerdings in Form eines Computerspiels mit Musik und Bildern.

Und der DokuHörFilm "Der Kritiker Paul Bekker und das Kritische schlechthin" von Achim Heidenreich ist eine freie klanglich-szenische Annäherung an den bedeutendsten Musikkritiker und Musiksoziologen der Weimarer Zeit. Paul Bekker verfasste 1932 erschreckend visionäre, offene Briefe an zeitgenössische Musiker wie etwa an Richard Strauß, Arnold Schönberg und Kurt Weill.


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SWR2 DOKUBLOG
ZKM_Foyer
Mehrspur. Das Feature mit dem Dokublog
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Jeder ist ein Reporter
DOKUBLOG ist ein interaktives Internetprojekt für Feature-Fans, Autoren und O-Ton-Sammler. Es verbindet Bürgerjournalismus mit Audiokunst, Internet mit Radio und bietet eine Plattform für "Profis" und "Amateure". Hier können sie sich begegnen und gemeinsam an Features arbeiten. Während der ARD Hörspieltage können die Besucher im ZKM das Angebot vor Ort im Netz ausprobieren. DOKUBLOG eröffnet jedermann die Möglichkeit, O-Töne, Interviews, zeittypische Geräusche, Tondokumente aus dem eigenen Archiv, Reportagen und Features im Internet zu veröffentlichen und anderen DOKUBLOG-Autoren zur weiteren Arbeit zur Verfügung zu stellen.

Es gibt nie nur eine Perspektive auf Dokumente und Themen. Und so kann man verfolgen, wie O-Töne durch verschiedene Features wandern und in unterschiedlichen Kontexten ihren Charakter ändern. Der Entstehungsprozeß von Features wird selbst zum Thema, wird transparent, weil jederzeit nachvollziehbar ist, was wo von wem verwendet wurde. In einem Forum besteht die Möglichkeit, darüber auch zu diskutieren. Einmal im Monat, abwechselnd im SWR2 Dschungel-Magazin Machete und SWR2 Feature.

"Mehrspur. Das Feature mit dem Dokublog" ist das Geschehen auf der Internetseite, Thema von Radiosendungen, die wiederum zu Beiträgen auf dem Dokublog werden. Und alles, was gesendet wird, wird honoriert, so dass sich Mitmachen lohnt.

www.swr2.de/dokublog

 
Öffentliche Führungen durch ZKM_Ausstellungen
ZKM - Medienmuseum sowie ZKM - Museum für Neue Kunst
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Fr. 07.11. - 16.00"Hörspieltage-Spezial", eine Führung durch das Medienmuseum zum Thema "Hören".
(Nur Führungsgebühr, Museumseintritt ist ab 14 Uhr frei)
Sa. 08.11. - 14.00Vertrautes Terrain - Collector's Choice
Sa. 08.11. - 15.00"Hörspieltage-Spezial", eine Führung durch das Medienmuseum zum Thema "Hören".
Sa. 08.11. - 16.00Der diskrete Charm der Technologie. Kunst in Spanien
So. 09.11. - 11.30Museum für Neue Kunst
So. 09.11. - 14.00bit international. [Nove] Tendencije - Computer und visuelle Forschung. Zagreb 1961-1973
So. 09.11. - 15.00Der diskrete Charm der Technologie. Kunst in Spanien
So. 09.11. - 16.00YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten

Dauer 60 Minuten
Kosten: pro Person 2 € + Museumseintritt
Für Pauschalpaket-Besitzer kostenfrei

Pauschalpaket-Besitzer mit Interesse an einer Führung werden gebeten, sich unter folgender Nummer anzumelden: 0721 / 8100-1990 (Mo-Fr 9-13 Uhr, Di 14-16 Uhr)


Führungen für Kinder am Kinderhörspieltag, Sonntag, 9.11.
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11.30ZKM - Museum für Neue Kunst
16.00ZKM - Medienmuseum

Dauer 60 Minuten
ab 10 Jahren, maximal 12 Kinder
Kosten: Museumseintritt, Führung frei

Stand: 04.11.2008

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