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Radio hören, aber wie?

Beginn des Inhaltes

Übertragungsarten für digitales und analoges Radio

Radio hören geht über viele Wege und Geräte, ob analog oder digital. Welcher Empfangsweg bringt die beste Klangqualität? Und wie lange gibt es noch UKW?

Röhrenradio und DAB-Empfänger. Montage: ARD.de





Für den Empfang von Hörfunksignalen gibt es mehrere Möglichkeiten. Die Signale werden terrestrisch, über Satellit, über Kabel oder per Livestream über das Internet übermittelt. Bis auf die Livestreams gelten diese Übertragungsarten sowohl für den analogen als auch für den digitalen Radioempfang.


Beginn Texteinschub
Bei der analogen Übertragung entspricht das elektrische Signal in seinen Schwankungen dem akustischen. Bei der digitalen Übertragung werden die Informationen dagegen in binären Zahlenreihen (...0101...) weitergegeben.
Ende Texteinschub

Analoger Empfang
Für den analogen Empfang braucht man ein UKW-Gerät (terrestrisch), ein stationäres Radio mit Antenneneingang (Kabel) oder einen analogen Receiver sowie eine Parabolantenne (Satellit). Die Empfangsqualität kann im Gegensatz zur digitalen Technik durch Störfrequenzen bzw. Witterungsbedingungen schwanken.

Digitaler Empfang
Digitale Empfangstechnik funktioniert nach dem Prinzip "ganz oder gar nicht" (0 oder 1) - daher ist ein überlagerndes Störgeräusch wie z.B. Rauschen ausgeschlossen. Digitale Radiosignale können zum Beispiel mittels DAB (Digital Audio Broadcasting), DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrisch), DVB-S (Satellit), DVB-C (C=Kabel) oder Internet übertragen werden. Für jede dieser Techniken wird ein spezielles Empfangsgerät benötigt. Dabei spricht man in der Regel von so genannten Set-Top-Boxen. Zur Wiedergabe des Tons können z.B. Lautsprecheranlagen oder Fernsehlautsprecher genutzt werden.

 
 

Video: Wie funktioniert das Radio der Zukunft?

swr

Mehr Zusatzinfos und bessere Klangqualität
Das große Plus des digitalen Radioempfangs: Es ist theoretisch möglich, viele zusätzliche Informationen an die Empfänger zu übertragen. So kann ein Radiobeitrag seitens des Senders mit Bildern oder Videos angereichert werden. In Zukunft ist denkbar, dass Hörer sich ihr Radioprogramm nach individuellen Wünschen zusammenstellen können. Die digitale Übertragung ermöglicht außerdem eine bessere Klangqualität als etwa das analoge UKW- oder Mittelwellenradio, da sich Übertragungsfehler ausgleichen lassen.

Stand: 08.06.2009

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