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Radioempfang

Übertragungsarten für digitales und analoges Radio

Beginn des Inhaltes

Radio hören geht über viele Wege und Geräte - ob analog oder digital, ob UKW, Digitalradio, Satellit, Kabel oder Internet. Welcher Empfangsweg die beste Klangqualität bringt, erfahren Sie hier.

Röhrenradio und DAB-Empfänger. Montage: ARD.de

 

Digital

Digitalradio: Ein möglicher Übertragungsweg für digitale Radioprogramme ist der Digitalradio-Standard DAB+ (Digital Audio Broadcasting). Um Digitalradio-Programme empfangen zu können, ist weder ein Kabelanschluss noch eine Satellitenschüssel erforderlich, sondern lediglich ein entsprechender Empfänger. Einfache Geräte gibt es derzeit ab 49,- Euro.

Am 1. August 2011 startete das Digitalradio bundesweit im neuen Standard DAB+. Bis 2015 sollen flächendeckend alle ARD-Wellen sowie Deutschlandradio und einige Privatsender im Digitalradio zu empfangen sein. Die Empfangsqualität erreicht nach Betreiberangaben nahezu CD-Qualität. Wer über das Equipment verfügt, hört entsprechende Angebote sogar in Surround-Technik. Zahlreiche Zusatzinformationen gehören zum Angebot. Von EPG-Daten und Hinweisen über die laufende Sendung oder das aktuelle Musikstück, Wetter- und Verkehrsinformationen, bis hin zu bewegten Bildern. Je nach Gerät können Sendungen programmiert, mitgeschnitten und gespeichert werden. Und wer ein internettaugliches Empfangsgerät hat, der kann sich weitere Infos zum Thema gleich aus dem Internet holen.


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Was Sie benötigen:
Digitalradio-Empfänger (DAB+ Standard)

Und so funktioniert's:
Einfach das digitale Radiogerät einschalten, Antenne ausziehen. Das Gerät sucht die Sender im Umkreis automatisch.

Digital Audio Broadcasting: Die Zukunft des Radios ist digital
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DVB-T: In wenigen Gebieten (Berlin, Leipzig) werden digitale Radiosignale auch mit dem DVB-T-Verfahren (Digital Video Broadcasting Terrestrisch) ausgestrahlt. Bei hohen Geschwindigkeiten (z.B. im Autoradio) gibt es damit aber oft Empfangsprobleme, da der Übertragungsstandard nicht dafür ausgelegt ist.

DVB-H: Mit dem terrestrischen Übertragungsstandard DVB-H (Digital Video Broadcasting Handhelds) können digitale Rundfunkprogramme auf Mobiltelefone und andere kleine mobile Geräte übertragen werden. Der Standard steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, und es ist fraglich, ob er sich überhaupt durchsetzt. Die Landesmedienanstalten haben für DVB-H bisher keine Übertragung von öffentlich-rechtlichen Hörfunkprogrammen vorgesehen.

Analog

UKW: Analoges Radio kann terrestrisch (erdgebundene Funkverbindung über Ultrakurzwelle) mithilfe herkömmlicher Radiogeräte mit Haus- oder Zimmerantenne, Autoradios oder tragbarer Geräte wie Handys empfangen werden.


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Was Sie benötigen:
Ein Empfangsgerät für UKW/LW/MW oder KW (Ultrakurzwelle/Langwelle/Mittelwelle oder Kurzwelle)
Und so funktioniert's:
Radiogerät einschalten, Antenne ausziehen bzw. einstecken und nach einem signalstarken Sender suchen. Bei den meisten Radioempfängern geht die Sendersuche auch automatisch. Bei mobilen Radioempfangsgeräten wie z.B. Handys ist die Antenne in der Regel im Kopfhörerkabel integriert.
Übersichtskarte aller Hörfunkwellen der ARD-Landesrundfunkanstalten
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Wie lange gibt es noch UKW?

UKW sollte laut einer Novelle des Telekommunikationsgesetzes im Jahr 2015 abgeschaltet werden. Ende Oktober 2011 hat der Bundestag dieses Detail in der Novelle ersatzlos gestrichen. Künftig soll es hybride Radiogeräte geben, mit denen digitales, analoges und Internetradio gehört werden kann. Innerhalb der EU will sich Deutschland für diesen Weg einsetzen.

Stand: 03.11.2011

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