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Der Gewürzhändler Lothar Dude fährt auf schnurgerader Straße gegen einen Baum und verunglückt tödlich. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin, doch eine Autopsie führt die Kommissare auf eine andere Spur: Dude hatte eine Überdosis Safran intus...

Hauptkommissar Michel Paquet, Mutter Luxemburgerin, wurde in Saarlouis geboren und hat auch immer dort gelebt. Anfang 50, überzeugter Nichtraucher, ist er eher der gemütliche Typ, der sich nicht gern festlegt - außer in politischen Fragen, da hat er einen klaren Standpunkt.
Seine Antenne für die feinen Zwischentöne der menschlichen Kommunikation hat seiner Kollegin Krämer schon einige diplomatische Verwicklungen erspart - anders als ihm selbst. Er ist für die Reize des anderen Geschlechts nicht unempfänglich. Trotzdem schätzt Paquet sein intaktes Familienleben mit drei Töchtern, seiner Gattin und der im Haus lebenden Schwiegermutter.
André Jung, geboren 1953 in Luxemburg, besuchte von 1973 bis 1976 die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Ab 1976 war er an diversen Theatern engagiert, darunter am Theater Basel (1988-1993), am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (1993-2000) und am Schauspielhaus Zürich (2000-2004).
Seit 2004 ist er Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. 1981 und 2002 wurde André Jung von der Jury der Zeitschrift "Theater heute" zum Schauspieler des Jahres gekürt. Außerdem erhielt er 2000 den Rita-Tanck-Glaser-Schauspielpreis der Hamburgischen Kulturstiftung, 2003 die Goldene Maske des Schauspielhauses Zürich sowie 2009 den Nestroy-Preis. Seit 2010 ist André Jung Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Für seinen Auftritt in "Winterreise" von Elfriede Jelinek wurde er bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift "Theater heute" auf den zweiten Platz als Schauspieler des Jahres 2011 gewählt.
Neben seiner Arbeit am Theater spielt André Jung auch in Film- und Fernsehproduktionen. Er hat zudem bei mehr als 60 Hörspielen mitgewirkt, darunter auch bei Produktionen des Saarländischen Rundfunks, zuletzt: "Perec/grinations" (nach Georges Perec, 2000).
Stand: 02.02.2012