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Kommissarin Bettina Breuer schleust V-Mann Jac Garthmann auf Gut Nepern in der Nähe von Schwerin in eine illustre Gesellschaft von Autobahnbauern und Investoren. Nach Aussage eines Informanten läuft bei der Lückenschließung der A 14 "eine riesen Schweinerei, die Menschenleben gefährdet".

Die Hamburger Kommissarin Bettina Breuer hat ihren V-Mann, den Musiker Jac Garthmann, auf Gut Nepern in der Nähe von Schwerin eingeschleust. Dort trifft sich seit einigen Jahren eine illustre Gesellschaft von Autobahnbauern und Investoren. Nach Aussage eines Informanten läuft bei der Lückenschließung der A 14" eine riesen Schweinerei, die Menschenleben gefährdet". Zunächst bestätigt sich der Verdacht nicht. Doch als Garthmann einige der Damen und Herren auf Wildschweinjagd begleitet, wird Frau Schmude, eine passionierte Jägerin und Inhaberin einer örtlichen Altlastenentsorgungfirma, von einer Kugel tödlich getroffen.
Kein Zufall, sondern Mord, wie ein Schweriner Ermittler und die angereiste Bettina Breuer bald eindeutig wissen. Als Täter kommen zunächst drei Jäger und der inzwischen spurlos verschwundene Informant infrage. Oder ist etwa Madeleine, die auf den zweiten Blick höchst attraktive Küchenchefin, in den Fall verwickelt? Und worum geht es eigentlich? Um Preisabsprachen beim Autobahnbau? Um illegale Entsorgung verseuchten Bodens? Um Spekulationen mit Grund und Boden? Die Honoratioren der Stadt haben viel zu feiern: Die Autobahn bringt Aufschwung nach Bad Schwarzberg. Die Investoren für eine Kurklinik erster Kategorie sind gefunden.
Die Umgebung von Schwerin mit ihrer Seen- und Waldlandschaft gilt vielen noch immer als touristischer Geheimtipp. Unberührte Natur, kleine Dörfer mit alten Kirchen, verfallene oder restaurierte Schlossanlagen in unmittelbarer Nähe der Landeshauptstadt. Doch die Idylle trügt. Einwohnerschwund und Arbeitslosigkeit sind hier wie in ganz Mecklenburg-Vorpommern das größte Problem.
Mit der A 14, die eine direkte Verbindung mit den Häfen von Wismar und Rostock schafft, sollen vor allem Verkehrsinfrastruktur und wirtschaftliche Entwicklungschancen verbessert werden. Die Anwerbung von in- und ausländischen Investoren ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung. Der Protest von Umweltschützern und Bauern, die eine Zerstörung der Landschaft fürchten und für den Ausbau existierender Straßen demonstrierten, hat den Ausbau teilweise verzögert, jedoch nicht verhindert.
Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Die gelben Laster" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.






Stand: 01.07.2009