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Ein aufgebrachter Kleingärtner meldet einen Einbruch und bittet um Polizeischutz. Hauptkommissarin Evernich nimmt ihn nicht ernst und geht mit ihrer Tochter auf den Bremer Freimarkt. Kurz darauf ist der Kleingärtner tot. Evernich und Staatsanwalt Gröninger stehen vor einem Fall mit bundesweiten Dimensionen.

Holger Rink, geboren 1956, studierte Germanistik, Politologie und Publizistik an der Freien Universität Berlin.
Er war mehrere Jahre als Hörspielredakteur, Produktionsdramaturg und Regisseur im SFB tätig. Anschließend arbeitete er als freier Regisseur, bis er 1996 die Stelle als Hörspieldramaturg und Regisseur bei Radio Bremen antrat.
Der Komponist Michael Riessler wurde 1957 in Ulm geboren. In seinen Werken verbindet er Improvisation und Komposition, Sprache und Klang, Musik und Tanz.
Nach einem Klarinettenstudium in Köln und Hannover wurde er Mitglied des Ensembles "Musique Vivante" in Paris, wo ihn die Zusammenarbeit mit Musikerpersönlichkeiten wie Vinko Globokar, Michael Portal, Diego Masson und Jean-Pierre Drouet nachhaltig beeinflusste. 1991 gründete er die Gruppe "Le bûcher des silenences" und das Trio mit Valentin Clastrier und Carlo Rizzo.
Riessler arbeitete unter anderem zusammen mit Komponisten wie Mauricio Kagel, John Cage, Steve Reich, Helmut Lachenmann, Karlheinz Stockhausen sowie Musikern wie David Byrne, Michel Portal, Carla Bley, Zappa-Drummer Terry Bozzio, dem Schriftsteller Urs Widmer, dem Tänzer Nigel Charnock und dem Filmemacher Edgar Reitz. Außerdem schrieb er Werke für die Donaueschinger Musiktage Héloise (1992), Momentum Mobile (1993) sowie für die Biennale Berlin "Honig und Asche" (1997), "Orange" (2000) und "Ahi Vita" (2004).
Seit Anfang der 90er Jahre komponiert Riessler Hörspielmusik und Radiostücke, darunter "Der Zauberberg", "Der Steppenwolf", "Fever", "Aponivi", "Madame Bovary", "Berenice-Tableau" und "Das Evangelium nach Jesus Christus". Außerdem schrieb er die Filmmusik unter anderem zu "Heimat 3" von Edgar Reitz, zum Stummfilm "Unheimliche Geschichten" von Richard Oswald und zum Stummfilm "Hamlet" (1920/21 mit Asta Nielsen).
Michael Riessler erhielt für seine Arbeit den Preis der deutschen Schallplattenkritik (Héloise), den SWF Jazzpreis, Goldener Stern der Münchner AZ, Schneider-Schott-Preis und den Hörkules für "Der Steppenwolf".
Stand: 05.05.2009