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Illustration Foto: Jürgen Frey

Dienstschluss

Alarm in Bruck am Inn: Am Rande der Altstadt schlagen Flammen aus einer Kellerwerkstatt. Feuerwehr und Funkstreife kommen zu spät, der Besitzer der Werkstatt kann nur noch tot geborgen werden.

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Der Fall

Illustration Foto: Jürgen Frey

Alarm in Bruck am Inn: Am Rande der Altstadt schlagen Flammen aus einer Kellerwerkstatt. Anwohner sind der Meinung, kurz davor den Knall einer Explosion gehört zu haben. Feuerwehr und Funkstreife kommen zu spät, der Besitzer der Werkstatt kann nur noch tot geborgen werden.

Der allein lebende Mittdreißiger genoss den Ruf eines harmlosen Bastlers, von dessen Waffenleidenschaft man zwar gewusst, ihr aber keine größere Bedeutung beigemessen hat. Zunächst tappen die Ermittler im Dunkeln. War es ein Unfall, war es Selbstmord oder Mord?

Dann mehren sich die Hinweise, dass der Tote mit der rechten Szene zu tun gehabt hat. Im Brandschutt werden mehrere Kriegswaffen gefunden. Und in Bruck am Inn wurde gerade eine "Heimatpartei" gegründet.

Rudi Egger entdeckt, dass einer der Verdächtigen vor vielen Jahren schon einmal ins Visier von Ermittlungen geraten war. Die Eigenmächtigkeiten des Streifenpolizisten stoßen bei seinem Vorgesetzten auf alles andere als Verständnis.

Die Region

Robert Hültner verortet das fiktive Bruck am Inn im südostbayerischen Alpenvorland. In dem kleinen Städtchen kennen sich die Leute mit Namen und der Polizei-Funkruf der Dienstwagen heißt nach dem lokalen Schutzheiligen "Kolomann". Die Anmutung einer gewissen Weltvergessenheit und Behäbigkeit jedoch trügt.

In Bruck am Inn finden sich nahezu alle Formen der Kriminalität, mit denen auch die Beamten einer Großstadt konfrontiert sind: Kapitalverbrechen, Betrug und Korruption, individuelle Dramen und soziale Konflikte, von denen nicht wenige eine mehrere Generationen umspannende Geschichte haben. Bei der Aufklärung von mysteriösen Fällen haben die örtlichen Polizeibeamten einen deutlichen Heimvorteil gegenüber den Kriminalkommissaren aus der nächsten Kreisstadt.

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Dienstschluss" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Eva | 11.12.2009 | 15.59 Uhr
Ich habe den Tatort jetzt nochmal in Ruhe gehört und festgestellt,dass mich die Geschichte ganz stark an des Lied vom "Willi" von Konstantin Wecker erinnert - und den find ich genauso gut wie "Radiotatort" !
Hans | 10.12.2009 | 15.03 Uhr
Ich fand ihn großartig
Matze | 02.12.2009 | 16.29 Uhr
Natürlich ist es schade, wenn man dem Dialekt nicht folgen kann.

Ich möchte aber sagen - wenn man es will - dass man dem Tatort durchaus verstehen kann (und man lernt noch ein paar Worte bayerisch).

Ich war auf Klassenfahrt im tiefsten Bayern. Da habe ich kein Wort verstanden. Also gehe ich davon aus, dass es sich hier um eine "abgespeckte" Version handelt, ähnlich dem Ohnsorg Theater damals im Missingsch.

Ich stamme übrigens aus dem hohen Norden.

Stand: 03.11.2009

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