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Alarm in Bruck am Inn: Am Rande der Altstadt schlagen Flammen aus einer Kellerwerkstatt. Anwohner sind der Meinung, kurz davor den Knall einer Explosion gehört zu haben. Feuerwehr und Funkstreife kommen zu spät, der Besitzer der Werkstatt kann nur noch tot geborgen werden.
Der allein lebende Mittdreißiger genoss den Ruf eines harmlosen Bastlers, von dessen Waffenleidenschaft man zwar gewusst, ihr aber keine größere Bedeutung beigemessen hat. Zunächst tappen die Ermittler im Dunkeln. War es ein Unfall, war es Selbstmord oder Mord?
Dann mehren sich die Hinweise, dass der Tote mit der rechten Szene zu tun gehabt hat. Im Brandschutt werden mehrere Kriegswaffen gefunden. Und in Bruck am Inn wurde gerade eine "Heimatpartei" gegründet.
Rudi Egger entdeckt, dass einer der Verdächtigen vor vielen Jahren schon einmal ins Visier von Ermittlungen geraten war. Die Eigenmächtigkeiten des Streifenpolizisten stoßen bei seinem Vorgesetzten auf alles andere als Verständnis.
Robert Hültner verortet das fiktive Bruck am Inn im südostbayerischen Alpenvorland. In dem kleinen Städtchen kennen sich die Leute mit Namen und der Polizei-Funkruf der Dienstwagen heißt nach dem lokalen Schutzheiligen "Kolomann". Die Anmutung einer gewissen Weltvergessenheit und Behäbigkeit jedoch trügt.
In Bruck am Inn finden sich nahezu alle Formen der Kriminalität, mit denen auch die Beamten einer Großstadt konfrontiert sind: Kapitalverbrechen, Betrug und Korruption, individuelle Dramen und soziale Konflikte, von denen nicht wenige eine mehrere Generationen umspannende Geschichte haben. Bei der Aufklärung von mysteriösen Fällen haben die örtlichen Polizeibeamten einen deutlichen Heimvorteil gegenüber den Kriminalkommissaren aus der nächsten Kreisstadt.
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Stand: 03.11.2009