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Illustration Foto: Jürgen Frey

Dreizehn

Im Kofferraum des Berliner Bauspekulanten Reimann wird eine Leiche gefunden. Hat der Tote etwas mit den miesen Geschäften Reimanns zu tun? Hauptkommissarin Katharina Holz und Oberkommissar Alexander Polanski ermitteln.

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Der Fall

In seinem Büro in luftiger Höhe am Potsdamer Platz schmiedet Bauunternehmer Siegmar Reimann Pläne. Er will Häuser in der Tokioter Straße im alternativen Stadtbezirk Kreuzberg luxussanieren und teuer verkaufen. Ein lukratives und aussichtsreiches Geschäft, seit auch in Berlin die Immobilienpreise steigen. Die Häuser Tokioter 9, 11, 15 und 17 gehören Reimann längst, der Kinderladen, das kleine Café und der türkische Gemüsehändler sind bereits vertrieben.

Illustration Foto: Jürgen Frey

Die Subunternehmen warten auf den Baubeginn. Doch das Haus mittendrin, die Nummer 13, die letzte Kommune in der Straße, weigert sich hartnäckig zu verkaufen. Als eines Nachts Reimanns Mercedes ausbrennt und im Kofferraum eine bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Leiche gefunden wird, fällt der Verdacht auf die Bewohner des Tokioter 13. Haben sie ihren Kampf gegen den drohenden Ausverkauf mit einem Mord bezahlt? Der vierte Fall für das Berliner Ermittlerteam Hauptkommissarin Katharina Holz und Oberkommissar Alexander Polanski.

Die Region

Berlin-Kreuzberg mit seinen Kneipen, Cafés und Clubs, Straßenmärkten und kleinen Läden, diversen Parks, alten Friedhöfen und Uferpromenaden gehört zu den lebendigsten Wohn- und Ausgehbezirken der Stadt. Hier treffen verschiedene Kulturen aufeinander, gibt es Künstlerateliers und noch immer bezahlbare Mieten.

Legendär wurde der Stadtbezirk in den  70er und 80er Jahren durch die alternative Hausbesetzerszene. Ganze Straßenzüge sollten damals dem modernen Wohnungsbau weichen, wurden entmietet und schließlich besetzt. Die Hausbesetzer lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei. Schließlich lenkte der Senat ein. Mittlerweile hat auch eine zahlungskräftige Klientel diesen Stadtbezirk entdeckt, und Wohnungen in Kreuzberg erzielen hohe Preise auf dem Immobilienmarkt.

 

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Dreizehn" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Michael Ahrens-Peyerl | 16.08.2011 | 05.01 Uhr
Hallo, funktioniert der Herrn Illies gegebene Tip noch? Führte bei mir zu "Seite nicht gefunden"

Anm.d.Red.: Die Folge "Dreizehn" steht leider nicht mehr zum Herunterladen bereit. Die reguläre Frist von vier Wochen endete am 15. August, 19 Uhr.
Wolfgang Illies | 14.08.2011 | 17.21 Uhr
Hallo, ich hatte bisher immer die Radio Tatorte, die ich sehr gerne höre, über diese Seite downloaden können (innerhalb eines Monats). Im Moment finde ich nur die Möglichkeit über QuickTime Pro (mit Kauf) mir die MP3-Datei von Dreizehn zu beschaffen. Habe ich etwas falsch gemacht?

MfG Wolfgang Illies

Anm. d. Red.: Lieber Herr Illies. Die Folge "Dreizehn" können Sie wie gewohnt kostenlos hier herunterladen: http://www.ard.de/radio/radiotatort/die-faelle/dreizehn/-/id=1984588/vv=popup/gp1=1984606/gp2=inhalt/pv=popup/nid=1984588/did=1984474/147rtjc/index.html.
1895 | 03.08.2011 | 14.22 Uhr
Fand diesen R. Tatort wiedermal großartig.
Geile Story und diese Stadt passt einfach wie die Faust auf's Auge.
Komme auch aus Berlin und fand es imer Schade das ich diese Zeit der Hausbesetzung nicht mit machen konnte, musste nach dem Hören erst einmal DIE TOTEN HOSEN
(Liebeslied u. Wehende Fahnen) hören, denn die u. DIE ÄRZTE war'n ja mittendin in der Hausbesetzer Szene zwar nicht in den 70 sondern
(wie wie ich finde in dem besten Jahrzehnt was es gab) den glorreichen 80igern.
Mfg F95

PS: Ich freu mich schon auf (endlich mal wieder) auf die WDR Produktion!

Stand: 07.07.2011

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