Zur Haupt-Navigation vom Radiotatort.
Zum Inhalt.

http://www.ard.de/-/id=1577474/nid=1577476/gp1=1577510/gp2=inhalt/did=1577510/450arl/index.html

Beginn des Inhaltes

Illustration Foto: Jürgen Frey

Engelsstaub

Hat der Vize-Chef der Bonner Bundesopiumstelle auf einem Kreuzfahrtschiff Selbstmord begangen? Hauptkommissar Fischer bleiben nur vier Stunden Zeit, um den Fall an Bord des Schiffes zu lösen.

Link auf den Player

Der Fall

Illustration Foto: Jürgen Frey

Die „Martin Luther“ liegt in Magdeburg am Petriförder. Einer der Kreuzfahrt-Passagiere - Vize-Chef einer Abteilung der Bonner Bundesopiumstelle, die einen Betriebsausflug auf der Elbe macht - wurde von seiner Kollegin Frau Dr. Wenger als vermisst gemeldet. Wenig später taucht er am Elbkilometer 206 wieder auf: offensichtlich ertrunken.

Für Frau Dr. Wenger bestätigt sich ein schlimmer Verdacht: der zweite Selbstmord innerhalb von acht Wochen! Die bevorstehende Auflösung ihrer Abteilung setzt den Wissenschaftlern und Beamten mehr zu als erwartet - weshalb sie das Gesundheitsministerium für eine Woche auf Betriebsausflug geschickt hatte. Und wenn es kein Selbstmord war?

Doch bevor die Spurensicherung eingetroffen ist, legt die „Martin Luther“ schon ab. Nur Hauptkommissar Jost Fischer und seine Kollegin Annika de Beer konnten an Bord gehen. Die Unterbrechung der Kreuzfahrt hätte den Reeder in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht. Hat Hauptkommissar Jost Fischer deshalb entschieden, in diesem Fall von Hand zu ermitteln - „unplugged“, wie er es seiner Kollegin de Beer gegenüber nennt? Vier Stunden Zeit bleiben ihnen bis Tangermünde, wo entweder der Täter oder er, Fischer, zur Verantwortung gezogen wird. Vier Stunden, in denen auch noch ein Crash-Kurs „illegale Drogen“ zu absolvieren ist. Was beispielsweise ist "Engelsstaub"?

Die Region

Sachsen-Anhalt, das ist die Heimat derer, die hier geboren und nicht weggekommen, oder später hierher geraten und hängengeblieben sind. Eine Heimat von mageren Reizen, graubraun und glanzlos wie Kartoffeln und Zuckerrüben. Eine Heimat, in der die Tristesse noch ein bisschen trister und die Provinz noch ein bisschen provinzieller ist als anderswo; eine Heimat zwischen barmender Stagnation und zähen Versuchen, sich nicht aufzugeben, nicht selten von Illusionen genährt.

Was helfen Händel, Bach und Schiller, wenn die Jugend zusieht, dass sie Land gewinnt? Sachsen-Anhalt, im Schatten der DDR-Vergangenheit, von allerhand Untoten bevölkert, denen die Zukunftsmusik in die Beine fährt. Die Menschen hier machen es keinem leicht; auch sich nicht. Der ARD Radio Tatort vertieft sich in eine noch unentdeckte Region!

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Engelsstaub" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Britta | 27.09.2010 | 23.13 Uhr
Ich finde Engelsstaub im großen & ganzen sehr gelungen. Das "rumgezicke" von Annika finde ich auch sehr passend vor allem weil Fischer diesem in Nichts nachsteht. Und die Musik paßt zur Szenerie!
Name | 27.09.2010 | 22.02 Uhr
Hallo,

endlich mal wieder ein Tatort, der kopfhörertauglich ist. Keine nervigen Geräusche, die mit großer Dynamik einem plötzlich das Trommelfell strapazieren.
Gute musikalische Untermalung!

Der Fall ist zwar gut, aber die Spannung hat wirklich etwas gefehlt. Es muss ja auch nicht immer alles spannend sein. Es war gute Utnerhaltung.

Die Charaktere sind sehr gut gelungen.

Danke und weiter so!
Gerald Jakob | 25.09.2010 | 11.45 Uhr
Danke für den neuen Radio Tatort. Die Story gefällt mir persönlich nicht so gut. Die Sprecher sind sehr gut und die Tonabmischung finde ich auch gut. Die Hintergrund Musik mit der Tuba finde ich sehr gelungen.

Gruß Gerald

Stand: 01.09.2010

Die ARD ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.