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Beginn des Inhaltes

Illustration Foto: Jürgen Frey

Hexenjagd

In Bruck am Inn wird die 17-jährige Janina tot aufgefunden. Die kühle Schönheit hatte unzählige Verehrer, darunter auch ihr Chef Rupert Scheffler und sein Sohn Basti. Die Ermittlungen führen die Ortspolizisten Ferdl Raab, Rudi Egger und Senta Pollinger in die dunkle Vergangenheit ihrer kleinen Stadt.

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Der Fall

Illustration Foto: Jürgen Frey, Berlin

In einer zum Wochenendhäuschen umgebauten Fischerhütte am Inn ist die 17-jährige Janina tot aufgefunden worden. Sie galt in der Stadt als kühle Schönheit und hat unzählige Verehrer abblitzen lassen. Der Verdacht fällt sofort auf den Besitzer der Hütte, Rupert Scheffler.

Offenbar hatte der Stadtrat und Familienvater ein Verhältnis mit dem Mädchen. Alle Indizien sprechen gegen ihn. Allerdings fallen den auf eigene Faust ermittelnden Ortspolizisten Ferdl Raab, Rudi Egger und Senta Pollinger einige Ungereimtheiten auf.

Die Kioskbesitzerin Nanni weiß zu berichten, dass auch der 19-jährige Sohn von Scheffler ein Auge auf Jenny geworfen haben soll. Die Beamten begeben sich auf die Suche nach ihm und finden ihn am Boden zerstört. Ist der Mord an der jungen Frau Teil eines Familiendramas? Doch dann nimmt Rudi Egger eine Spur auf, die in die dunkle Vergangenheit von Bruck am Inn führt.

Die Region

Robert Hültner verortet das fiktive Bruck am Inn im südostbayerischen Alpenvorland. In dem kleinen Städtchen kennen sich die Leute mit Namen, der Polizei-Funkruf der Dienstwagen heißt nach dem örtlichen Schutzheiligen "Kolomann", und der Kiosk ist der öffentliche Umschlagplatz für alle wichtigen Neuigkeiten.

In Bruck am Inn finden sich individuelle Dramen und soziale Konflikte, von denen nicht wenige eine mehrere Generationen umspannende Geschichte haben. Bei der Aufklärung von mysteriösen Fällen haben die ansässigen Polizeibeamten einen deutlichen Heimvorteil gegenüber den Kriminalkommissaren aus der nächsten Kreisstadt.

 

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Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Hexenjagd" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Max | 02.05.2009 | 02.35 Uhr
Gegen die Kritik meiner Vorredner muss ich Einspruch einlegen. Von einem "falschen Deutsch" kann keine Rede sein - man muss kein Germanist sein, um zu wissen, daß Bairisch aus verschiedenen Gründen (Lautverschiebungen etc.) nicht zum Deutschen zu zählen ist. Vielmehr offenbaren sie Tendenz, die auch leider von den öffentlichen Medien mitgetragen wird, das Deutsche in alle Bereiche des Lebens als Einheitsstandard zu tragen. Ein wenig mehr Sprachkompetenz müsste innerhalb der BRD schon zu erwarten sein - vielleicht kann man sich die Norweger zum Vorbild nehmen, die es mit ein wenig Übung schaffen, Rundfunkprogramme in den verschiedensten Sprachvarianten zu verstehen.
Stückweit | 28.04.2009 | 00.35 Uhr
Also, die "örtliche Färbung" ist viel zu dick aufgetragen. Da müssten Autor und Regisseur dem geneigten Hörer schon ein Stück weit entgegenkommen! Etwa den Text der Dialoge auf der Homepage zum Nachlesen bereitstellen und beim gesprochenen Wort auf die Verständlichkeit der mündlichen Äußerung achten. Alles in allem macht das Abhören dieser Bajuwaren-Sendung aber Spass - auch wenn sich der Inhalt einiger Dialogstellen erst nach dem dritten Mal Abhören erschliesst!
Matthias | 17.04.2009 | 12.04 Uhr
Also ich muss gestehen, ich habe nach 15 Minuten aufgegeben. Das übertrieben "bayrische" war einfach nicht auszuhalten. Das hat mit einer regionalen Färbung nichts mehr zu tun. Gegen ein bayrisch gerolltes r, oder regional typische Betonung hätte ich absolut nichts einzuwenden. In dieser Folge aber haben fast alle Darsteller ein dermaßen falsches Deutsch gesprochen, dass es einfach nur weh tat.
Sorry, aber das war zu viel des Guten!

Stand: 20.02.2009

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