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Illustration Foto: Jürgen Frey

Himmelreich und Höllental

Herbert Wanner musste sterben, weil er Pferdefleisch als Hirsch verkauft hat. Aber ist das wirklich ein Motiv für einen Ritualmord? Erst als die zweite Leiche im Kühlhaus liegt, wird Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner klar: In Himmelreich im Höllental ist nichts, wie es scheint. Die Idylle ist tödlich. Und beinahe auch für ihn ...

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Illustration  Foto: Jürgen Frey

Der Fall

Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner, ein wortkarger Südbadener, baut im Stuttgarter LKA als Profiler eine neue Abteilung auf. Während sich im Büro noch die Umzugskisten stapeln, besucht er in der alten Heimat, dem Südschwarzwald, seinen Jugendfreund Goll. Bei einer Wanderung auf dem malerischen Jägerpfad stellt sich heraus: Tierarzt Goll steckt in einer schweren Krise. Seine 13-jährige Tochter ist sterbenskrank, seine Ehe wackelt und einige Tage zuvor hat er hier oben einen Toten gefunden. Herbert Wanner, ein Fleischfabrikant, musste sterben, weil er Pferdefleisch als Hirsch verkauft hat. Aber ist das wirklich ein Motiv für einen mittelalterlich anmutenden Ritualmord?

Erst als die zweite Leiche im Kühlhaus liegt, wird Finkbeiner klar: In Himmelreich im Höllental ist nichts, wie es scheint. Die Idylle ist tödlich. Und beinahe auch für ihn, wäre da nicht die bärbeißige blonde Nina. Ein Schwarzwälder Tüftler und eine schwatzhafte schwäbische Schafferin: Der maulfaule Profiler Xaver Finkbeiner und seine patente Assistentin Nina Brändle bilden ein baden-württembergisches Ermittlerduo, bei dem es öfter mal kracht! Nina ist als sympathische Nervensäge so etwas wie Finkbeiners unwillkommener Schutzengel, den er aber schätzen lernt, als es ihm ernsthaft an den Kragen geht.

Die Region

Die Pilotfolge der SWR-Krimireihe spielt in Himmelreich im Höllental. Himmelreich liegt kurz vor Kirchzarten und heißt so, weil dort das Höllental zu Ende ist. Das ist eines der eindrucksvollsten Täler im Schwarzwald. Tief eingeschnitten, zur Schlucht verengt und von 600 Meter hohen, steil aufragenden Felshängen eingeschlossen, umgibt es die malerische Verbindungsstraße durch den Südschwarzwald. Die Höllentalbahn ist berühmt. Sie muss eine Steigung von 1:18 bewältigen, weil sie auf der kurzen Strecke zwischen Himmelreich und Hinterzarten einen Höhenunterschied von 441 Metern zu überwinden hat. Dieses Teilstück gehört zu den interessantesten Bahnstrecken in ganz Deutschland.

So einfach war das Reisen freilich nicht immer. Über neun Kilometer hinweg kamen sich unsere Vorfahren vor wie in der Hölle, wenn sie sich auf dem schmalen Maultierpfad vorwärts tasteten. Die engste Stelle des Tales heißt Hirschsprung. Oben auf dem Felsen erinnert ein bronzener Hirsch daran, dass sich hier einst ein stolzer Sechsender durch einen gewaltigen Sprung über die Schlucht vor seinen Verfolgern rettete. Dem Fleischfabrikanten Herbert Wanner aus Himmelreich gelingt das nicht ...


Hinweis: Allgemeine Infos zur Download-Funktion [mehr unter Punkt 3 der FAQ]

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Himmelreich und Höllental" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Nick | 14.04.2008 | 18.07 Uhr
Guten Tag!
Zuerst ein grosses Kompliment zu den spannenden Krimis und der Möglichkeit dies online hören zu können!
Sehr schade (und m.M. ein wenig unverständlich) finde ich, dass die schon gesendeten Fälle nicht mehr gehört werden können (da bin ich wahrscheinlich nicht der Einzige). Auch aus folgendem Grund: Es steht zwar da, es sei "kein Download" möglich, aber dies lässt sich leicht umgehen (im "Notfall" kann man das das Mikrofon des Headsets vor die Lautsprecher legen, was schon eine sehr gut Qualität ergeben würde > solche Inhalte lassen sich auf dem Internet nicht schützen, darum fände ich eine "gewisse Grosszügigkeit" super (hätte jetzt gerne einen früheren Fall angehört). Grüsse.
K. Keils | 10.04.2008 | 12.54 Uhr
Lieber Jens!
Ich bin da anderer Meinung. Schauen Sie sich z.B. das ZDF an. Weiter habe ich durch ein aufschlussreiches Gespräch mit einem der Autoren das ganze wirrwar erkannt. Wenn man es so angeht wie die ARD es getan hat, dann ist das ok, wenn man im Vorfeld nicht Werbung mit Gegenteiligen Informationen macht. Da die Hörer dann sauer und enttäuscht sind - verständlich, oder. Weiter ist es schlecht wenn nur Comp-Kundige an die Aufnahmen kommen.
Jens | 09.04.2008 | 21.07 Uhr
Schade, dass der gute Ansatz des Radio-Tatort kaputt geredet wird. Man kann nicht jeden Tatort runterladen? NA UND? Dann halt den Nächsten hören! Zum Sendezeitpunkt keine Zeit? Besorgt euch ein Programm, dass die Sendung zum Sendezeitpunkt aufnimmt.

Muss so ein Projekt vom ersten Tag perfekt funktionieren? Lieber ein Tatort in dieser Form, als keiner!

Liebe GEZ-Jammerer:
Die Quelle kostenloser, werbefreier und in Qualität vergleichbarer Ansätze im Bereich des privaten Rundfunks hat sich mir noch nicht wirklich erschlossen.

Stand: 16.04.2008

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