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Beginn des Inhaltes

Illustration Foto: Jürgen Frey

Irmis Ehre

Am Flussufer der Kleinstadt Bruck am Inn liegt eine Leiche und die frisch vermählte Irmi hat Alpträume. Die Polizisten Rudi Egger und Senta Pollinger ermitteln auf die bayerische Art und lassen sich dabei nicht vom wichtigtuerischen ortsfremden Kommissar reinreden, der den Fall offiziell leitet.

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Illustration Foto: Jürgen Frey

Hinweis: "Irmis Ehre" steht ab sofort wieder zum[Download]bereit!

Der Fall

Der Polizeiobermeister Rudi Egger besucht mit seiner Kollegin Senta Pollinger die Hochzeit seines alten Freundes Hubert. Mit alkoholfreiem Bier stößt Rudi Egger auf das Wohl des jungen Paares an. Doch die bayerische Idylle der Kleinstadt Bruck am Inn hält nicht an: Am Flussufer ist eine Leiche gefunden worden. Die Identität des Unbekannten klärt sich rasch: Der Tote war in München einschlägig bekannt - es ist ein Mann aus dem Rotlichtmilieu, dem nachgesagt wird, dass seine geistige Beschränktheit nur noch von seiner Brutalität übertroffen wurde.

Die öffentliche Meinung ist schnell mit Vermutungen bei der Hand und einige schlecht beleumdete Stadtbewohner geraten ins Visier der Ermittler. Das hiesige, eher harmlose Rotlichtmilieu wird durchforstet. Vergeblich. Zum Ärger des leitenden Kommissars aus der Kreisstadt sind es die jungen Polizisten vor Ort, die auf die Spur des Täters kommen - und auf eine Episode im Leben der jungen Braut stoßen, an die sie nicht mehr erinnert werden möchte.

Die Region

Robert Hültner hat die Handlung in die fiktive Kleinstadt Bruck am Inn in Südostbayern verlegt. Früher einmal wohlhabend, verlor der Ort mit dem Ende der Inn-Schifffahrt seine Bedeutung; lange Zeit haftete ihm der Geruch provinzieller Öde an. Dennoch findet sich noch immer alles, was eine lebendige Kleinstadt ausmacht: Kleine und größere Läden, eine Reihe von Gasthäusern, ein Kino, eine Diskothek und ein nicht ganz zu Unrecht verrufenes Etablissement; dazu diverse Vereine und Partei-Ortsgruppen, eine Theaterinitiative und engagierte Naturschützer.

Die Anmutung einer gewissen Weltvergessenheit und Behäbigkeit jedoch trügt. In Bruck am Inn finden sich nahezu alle Formen der Kriminalität, mit denen auch die Beamten einer Großstadt konfrontiert sind: Kapitalverbrechen, Betrug und Korruption, individuelle Dramen und soziale Konflikte, von denen nicht wenige eine mehrere Generationen umspannende Geschichte haben.

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Irmis Ehre" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Heiko | 01.07.2008 | 21.34 Uhr
Mir hat der aktuelle Fall mit am besten gefallen. Aus diesem Grund schreibe ich hier einen Kommentar. Einen Fall mit Lokalkolorit zu untermalen, eine feine Sache ist das. Ich hoffe es werden noch weitere Vertreter dieser Gattung folgen.

Vielen Dank, ein treuer Fan und Hörer.
Max der Merker | 01.07.2008 | 20.47 Uhr
Die Verwendung von Dialekt finde ich übrigens gut. Schadet nichts, den jeweiligen Mundarten ein bisschen Raum zu geben.
Max der Merker | 01.07.2008 | 20.46 Uhr
Schade, dass sie die Tatorte, wenn schon nicht zum permanenten download, auch nicht zum längeren Nachhören im Netz lassen. Man verpasst dieses knappe Zeitfenster sehr leicht. Und dann muss man wieder einen Monat warten...

Vielleicht können Sie ja ihre Verträge mit den Produzenten in Zukunft anders gestalten?

Stand: 04.06.2008

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