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Illustration Foto: Jürgen Frey

Kaltfront

An einer Straßenecke in Berlin-Neukölln wird der Privatdetektiv Klaus Henkel tot aufgefunden. Hat der Mord etwas mit einem seiner ungelösten Fälle zu tun? Hauptkommissarin Katharina Holz und Oberkommissar Alexander Polanski ermitteln.

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Alexander Polanski alias Alexander Khuon

Alexander Polanski, Jahrgang 1977, wuchs in Berlin-Lichtenberg auf. Nach einer Tour durch die Berliner Rotlicht-Etablissements wurde ihm im Alter von 16 Jahren endgültig klar, dass er schwul ist. Nach dem Abitur wurde ihm nahe gelegt, den Wehrdienst zu verweigern. Alexander verweigerte jedoch die Verweigerung. Er wollte sich und anderen beweisen, dass Schwulsein und Männlichkeit keine Gegensätze sind.

Nach dem Wehrdienst entschied er sich gezielt für ein Maschinenbaustudium, erkannte aber nach drei Semestern, dass ihm das Fach nicht lag. Ein Jahr lang jobbte er dann in Berliner Kneipen und fasste endlich den Entschluss, zur Polizei zu gehen. Seine Leidenschaft für Krimibücher und Kriminalfilme war daran nicht ganz unschuldig. Zudem wollte Alexander jeden Anflug einer "Schwulenkarriere" vermeiden.

Seit drei Jahren lebt er in einer festen Beziehung, sein Freund betreibt eine Kunstgalerie. Die beiden haben eine gemeinsame Wohnung am Kollwitzplatz. In Großstadtnächten geht Alexander seinem außergewöhnlichen Hobby nach: Er besucht Poetry-Slams und tritt dort unter dem Pseudonym "The Slamming Detective" auf. Doch davon müssen die Kollegen nichts erfahren.


Alexander Khuon als Alexander Polanski

Alexander Khuon  Foto: Hanna Lippmann/rbb

Alexander Khuon wurde 1979 in Freiburg geboren. Seine Ausbildung zum Schauspieler erhielt er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Leipzig von 1999 bis 2001. Bereits im Rahmen des Studiums spielte er am Studio des Staatsschauspiels Dresden, ab 2002 am Schauspiel Köln. Seit Beginn der Spielzeit 2004/05 ist er fest am Deutschen Theater Berlin engagiert.

Mit Jürgen Goschs Inszenierung "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" wurde Alexander Khuon 2005 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Auch vor und hinter der Kamera ist Alexander Khuon präsent. 1999 war er in "München – Geheimnisse einer Stadt" von Dominik Graf zu sehen.

2000 schrieb er für den Kurzfilm "Paul" das Drehbuch und führte Regie. 2003 spielte er in der TV-Serie "Die Wache" (Regie: Michael Schneider) sowie als Basti in dem Spielfilm "Schwer verknallt" (Regie: Jens Broecker) mit. Zuletzt stand er für Ursula Wagners Kinofilm "Die Entdeckung der Currywurst" vor der Kamera.


Theaterrollen am Deutschen Theater Berlin

  • Arthur Schnitzler: Der einsame Weg. Regie Christian Petzold; die Rolle des Felix
  • Anton Tschechow: Die Möwe. Regie Jürgen Gosch, die Rolle des Trigorin. Einladung zum Theatertreffen 2009 sowie Auszeichnung als "Inszenierung des Jahres" 2009
  • Roland Schimmelpfennig: Idomeneus. Regie: Jürgen Gosch

Filme

  • 2007: Die Entdeckung der Currywurst (Rolle des Bootsmann Bremer; Regie: Ulla Wagner)
  • 2009: Mein Leben - Marcel Reich-Ranicki (Rolle des Alexander Reich; Regie: Dror Zahavi)
  • 2009: Lila, lila (Rolle des Ralph; Regie: Alain Gsponder)
  • 2009: Krankes Haus (Rolle des Grünbaum; Regie: Wolfgang Becker)
  • 2009: Die bösen Onkels (Rolle des Hamlet; Regie: Herbert Fritsch)



Stand: 02.10.2009

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