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Beginn des Inhaltes

Illustration Foto: Jürgen Frey

Laute und leise weibliche Schreie

In Wiesbaden werden zwei ältere Damen erwürgt, die beide vor dreißig Jahren von Fotograf Camillo Falk porträtiert wurden. Er und sein Sohn, Hauptkommissar Raimund Falk, geraten ins Fadenkreuz der Ermittlung.

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Der Fall

Illustration Foto: Jürgen Frey

Im noblen Wiesbadener Stadtteil Neroberg werden binnen drei Tagen zwei einsame Damen, beide um die 60, in ihren Wohnungen erwürgt. Beide hatte Camillo vor mehr als drei Jahrzehnten in einem erotischen Bildband porträtiert. Ein absurder Zufall? Raimund Falk wird wegen möglicher Befangenheit von dem Fall abgezogen. Und tatsächlich: Camillo steht plötzlich nach einem weiteren Mord an einer der damals abgelichteten Frauen unter Mordverdacht.

Jetzt mischt sich Raimund ein. Die unerfahrene Kommissarin Sascha Weiss verliert vollends die Übersicht, als die Spuren in ein Bordell führen und außerdem herauskommt, dass ihre Chefin, Kriminalrätin Dr. Ursula Pelz, mit Camillo vor 30 Jahren eine heftige Affäre hatte …

Die Region

Wiesbaden, die Landeshauptstadt Hessens, hat einen hohen Bekanntheitsgrad. Mit ihr verbindet man Ruhe, landschaftliche und städtische Schönheit sowie die Morbidität einer Bäder- und Spielbankstätte. Wiesbaden steht für gehobene Bürgerlichkeit, Verkehrsprobleme, Kultur und das benachbarte Weinbaugebiet Rheingau, Nähe zum Wirtschaftszentrum Rhein/Main, neue Russen und ehemalige US-Militärs, betuchte Rentner und vieles mehr.

Wiesbaden ist kein Großstadtdschungel. Dafür müsste man schon nach Frankfurt fahren. Hier in Wiesbaden, wo der Aktionsradius noch überschaubar und begrenzt ist, leben dennoch genügend Menschen, um alle Spielarten des Lebens zuzulassen: Auch schwarze Seelen sind zu finden, und Abgründe des Verbrechens tun sich auf.

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Laute und leise weibliche Schreie" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Peter Winkelmann | 10.03.2010 | 17.10 Uhr
Kann ich den, leider verpassten, radiotatort noch irgendwo downloaden?

Anm. d. Red.: Lieber Herr Winkelmann, die Folge steht aus rechtlichen Gründen nur im angegebenen Download-Zeitraum zur Verfügung.
Dirk K. | 12.05.2009 | 14.41 Uhr
Zunächst mal ein ganz großes komplement an die Macher der Hörspiele. Als Fan derer - ich sag nur Jahrgang 70 und drei Fragezeichen - freue ich mich immer auf das Erscheinen des neuesten Tatorts.

Der zeitlich begrenzte "Download" mutet schon etwas komisch an und die Argumentation bzgl. der GEZ-Gebühren kann ich schon nachvollziehen. Als Auslandsdeutscher in Australien bin ich davon ja gottseidank befreit ;-) aber somit auch auf den "Download" angewiesen. Na ja, und wer sich auskennt findet die Tatortsendungen auch.

Aber nochmal zum eigentlichen: vielen Dank für die gute Unterhaltung; gerade jetzt wo der Winter einzieht und die Nächte lang und kalt werden, eine willkommene Abwechslung.
uli | 10.05.2009 | 17.35 Uhr
@Peter G.:
Dummdreistes Anspruchsdenken mag das Eine sein, alles überall jederzeit für lau würde ich jetzt aber mal nicht sagen: Zahlt doch der Computer- aber nicht TV-Besitzer inzwischen brav seine GEZ-Gebühren, um das nicht gerade allzu reichliche Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender genießen zu dürfen... Da darf man sich doch durchaus überlegen, wie man da rankommt, oder? Lob an den BR: Deren Radiotatorte sind bereits verpodcastet, alles andere sind scheinbar Schnarchnasen.

Stand: 08.04.2009

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