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Beginn des Inhaltes

Illustration Foto: Jürgen Frey

Mordlauf

"Morgen passiert was am Hermann-Hesse-Gymmi! Guckt in YouTube!", ruft ein junger Grufti in einer Stuttgarter Polizeiwache. Im Internetportal wird eine anonyme Drohung ausgestoßen: "Am elften Juni sollt ihr brennen." Die LKA-Profiler Xaver Finkbeiner und Nina Brändle haben 24 Stunden Zeit.

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Der Fall

Illustration Foto: Jürgen Frey

"Es sind immer die, denen man nicht zuhört. Die uns lästig sind. Die Pechvögel." (Xaver Finkbeiner in "Mordlauf")

"Morgen passiert was am Hermann-Hesse-Gymmi! Guckt in YouTube", ruft ein junger Grufti in einer Stuttgarter Polizeiwache. Und wirklich: Im Internetportal findet sich ein beunruhigendes Audio. Mit verzerrter Stimme wird eine anonyme Drohung ausgestoßen: "Am elften Juni sollt ihr brennen."

Die LKA-Profiler Xaver Finkbeiner und Nina Brändle haben genau 24 Stunden Zeit. In dem Gymnasium im Stuttgarter Stadtteil Ostheim fahnden sie nach dem potentiellen Amokläufer und stoßen auf den frustrierten Deutschlehrer Moser und seine 12. Klasse. Der Lehrer, der mit seinen schwierigen Schülern zu kämpfen hat, liest mit ihnen gerade Hesses "Klein und Wagner". Die Erzählung basiert auf dem wahren Fall des Lehrers Ernst August Wagner, der Anfang des 20. Jahrhunderts seine Familie und 12 weitere Menschen ermordete.

Besonders seinem Lieblingsschüler Boris, einem skurrilen Außenseiter, versucht Moser das Buch nahezubringen. Den Durchbruch erzielen die Ermittler, als feststeht, dass das Audio den Massenmörder Wagner zitiert und aus dem Computerraum des Hermann-Hesse-Gymnasiums (HHG) gepostet wurde – unter Boris’ Kennung.

Kaum hat die Presse von der Amokdrohung erfahren, stiehlt Boris eine Waffe aus dem Tresor seines Vaters. Stuttgart lebt in Angst. Erst in letzter Sekunde kann das Dream-Team Finkbeiner / Brändle eine Katastrophe abwenden – scheinbar zumindest.

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Mordlauf" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Marcel Dunkelberg | 16.02.2012 | 00.46 Uhr
Ich fand die Story und die Charaktere gut. Die Dialekte waren viel zu gekünzelt und die Beamten teilweise so überheblich und rechtswidrig ... wären die mir so im echten Leben begegnet hätte ich denen ein Disziplinarverfahren an den Hals gehetzt.
Marcel | 11.02.2012 | 22.50 Uhr
Die Dialekte passen gut dazu, sogar beim bayerischen Tatort, denn in der Region redet man halt so ein bayerisch, in Nürnberg reden wir halt fränkisch. Wegen dem Tatort des NDR, man spricht ja nicht überall Plattdeutsch im Norden. Sonst der Tatort war gut, obwohl ich ihn schon kannte.
Jörg | 11.02.2012 | 19.47 Uhr
Was ist das für eine Musik im Abspann ("Ostheim...")?

Anm.d.Red.: Lieber Jörg, die Musik wurde eigens für den Fall komponiert (Produktion: SWR 2008 / Komposition: Murat Parlak / Text: Uta-Maria Heim, Günter Maurer, Murat Parlak). Als "Last Exit Ostheim" interpretierten den Titel für "Mordlauf": Bernhard Conrad, Sophie Lochmann, Marcus Michalski, Taner Sahintürk, Andreas Schmid und Maria Weyand.

Stand: 30.06.2008

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