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Kommissar Fischer ist sauer. Mit dem Südharz-Städtchen Bleistedt verbindet er ungute Erinnerungen an einen ungelösten Fall. Jetzt liegt dort, am Fuße des Jagdhauses "Schöne Aussicht", eine Leiche. Während sich die neue Kollegin in dem "Stasi-Schlösschen" einmietet, wälzt Fischer die Akten. Im Hintergrund läuft der Countdown zu einem perfiden Mord …

Der Theater- und Hörspielregisseur Götz Fritsch wurde 1943 in Berlin geboren. Er leitete 1967 mit der Gründung des Cafétheaters eine neue Ära des experimentellen Theaters in Wien ein. Anschließend war er als Regisseur am "La Mama Theater" in New York tätig, bis er ab 1973 nur noch als freier Regisseur arbeitete. Nach einer Vielzahl von Bühneninszenierungen in Deutschland, Italien und Österreich und einigen Fernseharbeiten wandte er sich zunehmend dem Hörspiel zu und führte bei über 400 Hörspielen in den Studios fast aller deutschsprachigen Sender Regie.
Für den MDR inszenierte er zuletzt D. Z. Mairowitz' "Der Agonietroll" (2005), Hans Bräunlichs "Wespen im Schnee" (2006) und Ángel Vázquez’ "Das Hundeleben der Juanita Narboni" (2007). Für seine Arbeit erhielt er nationale wie internationale Preise, unter anderem dreimal den ORF-Hörspielpreis. Unter seiner Regie entstand bei MDR Figaro eine Neuinszenierung des Klassikers "Unter dem Milchwald" von Dylan Thomas, die 2006 mit dem Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie "Best of all" als Sieger prämiert wurde.
"Meiner Meinung nach gehört das Hörspiel zu den anspruchsvollsten Herausforderungen für Schauspieler. Es sind so differenzierte Mittel in der Akustik nötig, wenn Sie auf alles andere verzichten müssen, wenn es Ihnen nichts nutzt, wie schön Sie lächeln können."
Stand: 30.01.2008