Zur Haupt-Navigation vom Radiotatort.
Zum Inhalt.

Suche im Radio Tatort

Suche im Radio Tatort

Beginn des Inhaltes

Illustration Foto: Jürgen Frey

Schrei der Gänse

Aus einem Schullandheim verschwindet eine Gans. Kein triftiger Grund für die Polizei zu ermitteln. Oder doch? Hauptkommissarin Claudia Evernich ist in Alarmbereitschaft. Das Tier diente als Wachposten, denn genau in diesem Schullandheim wurde vor drei Jahren ein Junge entführt und ermordet ...

Link auf den Player
Illustration Foto: Jürgen Frey

Der Fall

Eine verschwundene Gans bringt den Heimleiter eines Schullandheimes am Rande Bremens dazu, bei der Polizei anzurufen. Das Tier diente als Wachposten, denn genau in diesem Schullandheim wurde vor drei Jahren ein Junge entführt und ermordet. Die herbeigerufenen Polizisten belächeln den Mann und geben sich bei der "Tatortbesichtigung" keine Mühe. Bei Hauptkommissarin Claudia Evernich jedoch läuten die Alarmglocken. Obwohl eine verschwundene Gans allein keine offiziellen Ermittlungen rechtfertigt, will sie den neuen, aus Bremerhaven stammenden Staatsanwalt Kurt Gröninger mit ins Boot holen. Denn etwas lässt sie nicht los: Vor Jahren arbeitete die Kommissarin in einer Sonderkommission an einer Serie von Missbrauchsfällen.

In Schullandheimen, Internaten und Zeltlagern wurden mehr als 30 Missbrauchsdelikte an Jungen im Alter von 9 bis 13 Jahren begangen – in mehreren Fällen wurden die Jungen verschleppt und erstickt. Keiner dieser Vorfälle konnte aufgeklärt werden. Zwischen den Morden lagen jedes Mal genau drei Jahre – drei Jahre, die auch diesmal wieder vergangen sind. Und auch jetzt will der neunjährige Alexander in der Nacht Besuch von einem Fremden bekommen haben ...

Die Region

Die Hansestadt Bremen gilt wegen íhres Hafens und Handels seit Jahrhunderten als sehr weltoffene Stadt – doch die Beziehung zur Schwesterstadt Bremerhaven, mit der Bremen ein gemeinsames Bundesland bildet, zeichnet sich gemeinhin durch ein von beiden Seiten argwöhnisch gepflegtes Nichtverhältnis aus. Das bekommt auch Dr. Kurt Gröninger zu spüren. Der Staatsanwalt zieht aus Bremerhaven in die Wesermetropole und wird erst einmal mit subtilen Vorurteilen bedacht.

Aber so altehrwürdig sich Bremen auch präsentiert – bundesweit belegt das kleinste Bundesland Deutschlands bei der Anzahl der Straftaten eher einen der vorderen Plätze in der Kriminalstatistik. Staatsanwalt Gröninger und Hauptkommissarin Claudia Evernich werden also in Zukunft keinen Mangel an Fällen zu beklagen haben.

Dieses Mal ermitteln sie nicht nur in Bremen, sondern auch in der Umgebung. Dort gibt es viel Natur, fruchtbare Marschen und schöne Moorlandschaften. Naherholungsgebiete, die von den Bremern sehr geschätzt werden. Doch mitten in dieser Idylle treibt der pädophile Täter seit Jahren sein Unwesen.

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Schrei der Gänse" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

pflegemaus | 03.06.2008 | 08.57 Uhr
also ich fand die musik nicht störend, unterstrich sie doch die dramatik der situation und machte sehr deutlich, dass ein kind in gefahr war. mir gefiel die art der gestaltung.

was mich vollkommen irritierte war das ende, das keines war. ich habe die version mehrmals runtergeladen da ich noch einen weiteren teil vermutete den ich vergessen hatte mir zu holen.

Don Pinto | 02.06.2008 | 21.18 Uhr
Das Hörspiel ist sehr unterhaltsam gestaltet, der Spannungsbogen bricht nicht ab. Mir gefällt auch die Chormusik, die dem Hörer etwas Unheimliches vermittelt. Interessant, aber auch für den Hörer etwas unbefriedigend endet der RadioTatort. Die Zusatzinfos bestätigen die Nähe zum gesellschaftlichen Alltag. Ich höre allerdings auch gerne Tatorte mit Auflösung.
yano | 02.06.2008 | 03.33 Uhr
ich kann franky nur zustimmen, auch wenn ich den tatort bis zum ende gehört habe. ein offenes ende jedoch ist für einen tatort alles andere als angebracht, ich habe mich sehr geärgert, dass der fall nicht aufgelöst wurde, auch wenn er auf einem realen fall basiert. und die musik war wirklich nervig und zu laut abgemischt. sonst aber ganz gut.

Stand: 06.05.2008

Die ARD ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.