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Aus einem Schullandheim verschwindet eine Gans. Kein triftiger Grund für die Polizei zu ermitteln. Oder doch? Hauptkommissarin Claudia Evernich ist in Alarmbereitschaft. Das Tier diente als Wachposten, denn genau in diesem Schullandheim wurde vor drei Jahren ein Junge entführt und ermordet ...

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren und wuchs unter anderem in Londonderry (Irland), Vermillion in South-Dakota (USA) und Oldenburg, i. O./Niedersachsen auf. Er absolvierte das Studium der Philosophie und Volkswirtschaft in Stirling/Schottland und Freiburg im Breisgau. 1989 promovierte er über Erkenntnistheorie.
Seit 1991 ist von Düffel als Dramaturg an verschiedenen Theatern in Stendal, Oldenburg, Basel und Bonn tätig. Zur Zeit arbeitet er als Schauspieldramaturg am Thalia Theater in Hamburg. John von Düffel schrieb als Autor zahlreiche Theaterstücke, darunter "Das schlechteste Theaterstück der Welt", "Elite 1.1" und Bearbeitungen wie "Buddenbrooks" nach Thomas Mann und "Der Schimmelreiter" nach Theodor Storm. Er schrieb Essays, zum Beispiel "Wasser und Welten", über 20 Hörspiele und Prosa: "Zeit des Verschwindens", "Ego", "Houwelandt", zuletzt "Beste Jahre" (2007). Für seine Arbeiten erhielt er mehrere Preise, darunter den "Aspekte-Literaturpreis" des ZDF und 2006 den "Nicolas-Born-Preis für deutschsprachige Gegenwartsliteratur".
Stand: 06.05.2008