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V-Mann Jac Garthmann will in Büsum eine Bekannte besuchen, deren Mann, ein Taucher, verschwunden ist. Kriminalkommissarin Bettina Breuer wird neugierig. Der Verschwundene arbeitet für die "Regena", eine Firma, die Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee plant und angeblich illegal Russen beschäftigt.
Beim Dezernat für Organisierte Kriminalität in Hamburg ist ein anonymer Anruf eingegangen. Eine Firma namens "Regena" soll illegal Russen beim Bau einer Offshore-Windkraftanlage in der Nordsee beschäftigen. Eher zufällig erfährt Kriminalhauptkommissarin Bettina Breuer von V-Mann Jac Garthmann, dass einer der Taucher der "Regena" vermisst wird.
Garthmann will dessen Frau, eine alte Bekannte von ihm, in Büsum besuchen. Der Musiker muss dort eine Bronchitis auskurieren und hat sich zur Finanzierung drei Konzerte organisiert. Zufällig werden diese Konzerte von der "Regena" gesponsert. Schon am ersten Abend kommt es dabei zu störenden Zwischenrufen. Offenbar haben einige Einheimische etwas gegen Horst Petzer, den Chef der Firma.
Zufall ist es auch, dass Jac Garthmann bei dem Besuch seiner alten Bekannten auf den Ornithologen Karsten Eisler trifft. Aber dass er im Anschluss fast von Eisler genötigt wird, mit ihm am nächsten Morgen auf eine Vogelinsel zu fahren, wo sie prompt eine angeschwemmte Leiche finden, dahinter steht wohl eine Absicht. Garthmanns Vermutung stimmt: Der Tote ist Jan Faller, der Mann seiner Bekannten.
Bettina Breuer, die aus Hamburg zur Klärung des Falls anreist, hat viel zu tun. Mit der Lunge des Tauchers stimmt etwas nicht. Wurde er ermordet? Sind Petzer oder Eisler oder der anonyme Anrufer in die Tat verwickelt?
Ein Ort in der Nähe von Schleswig-Holsteins Nordseebad Büsum, etwa 100 km nordwestlich von Hamburg: Seeluft, Strand, Watt, Meer und die Büsumer Krabben ziehen seit über einem Jahrhundert tausende von Touristen an. Heute kommen auch Planer, Politiker und Investoren. Das nördlichste Bundesland setzt auf erneuerbare Energien und hat die Windkraft für sich entdeckt. Nicht nur auf dem platten Land, auch Offshore in Küstennähe, wo im nächsten Jahrzehnt die ersten deutschen Offshore-Windkraftanlagen entstehen werden.
Probleme sind vorprogrammiert: Die Umweltverträglichkeit der Anlagen muss garantiert sein. Dem Land vorgelagert ist der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, der größte Nationalpark Deutschlands und ein von der Unesco anerkanntes Biosphärenreservat - 10 Millionen Zugvögel machen dort jährlich Station.
Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Tod eines Tauchers" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.






Stand: 03.12.2008