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V-Mann Jac Garthmann will in Büsum eine Bekannte besuchen, deren Mann, ein Taucher, verschwunden ist. Kriminalkommissarin Bettina Breuer wird neugierig. Der Verschwundene arbeitet für die "Regena", eine Firma, die Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee plant und angeblich illegal Russen beschäftigt.

Matthias Wittekindt, geboren 1958 in Bonn, aufgewachsen in Hamburg, studierte in Berlin und London Architektur und Religionsphilosophie. Nach seinem Diplom 1987 verbrachte er ein Jahr in einem Kloster bei Brüssel, wo er an der Übertragung architektonischer Kompositionsgesetze in chorische Sprachkompositionen arbeitete und sie mit den dort lebenden Mönchen erprobte.
1988 gründete er in Berlin das Brüssel-Projekt, mit dem er seine Chorstücke auf der Bühne realisierte. Bis 1994 arbeitete er in Berlin und London als Architekt (unter anderem bei Rem Koolhaas und Otto Steidle).
Seitdem widmet er sich ganz seiner Tätigkeit als Theater- und Hörspielautor, dazu schreibt er Dokumentationen fürs Fernsehen. Für seine Arbeiten im Bereich zwischen Architektur und Theater erhielt Matthias Wittekindt 1991 den Berliner Architektenpreis, für das Theaterprojekt "Verschüttet" 1992 den Kulturpreis der Stadt München und des Kulturzentrums Gasteig und den Kurd Laßwitz-Preis für das Hörspiel "Das Lewskow Manuscript".
Stand: 03.12.2008