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V-Mann Jac Garthmann will in Büsum eine Bekannte besuchen, deren Mann, ein Taucher, verschwunden ist. Kriminalkommissarin Bettina Breuer wird neugierig. Der Verschwundene arbeitet für die "Regena", eine Firma, die Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee plant und angeblich illegal Russen beschäftigt.

Im Interview: Martin Reinke als V-Mann Jac Garthmann
Herr Reinke, wie haben Sie sich auf die Rolle des Jac Garthmann vorbereitet?
Martin Reinke: Der Mann ist ja behindert als Pianist, da habe ich recherchiert und kam auf ein paar Vorbilder, die ich hier nicht verrate ... Ich stelle ihn mir vor als einen Menschen mit starkem Hintergrund und einer klassischen Ausbildung. Das ging dann durch sein Handicap, den fehlenden Daumen, nicht mehr und da hatte er sicherlich eine ganz schwere Phase. Da hat er sich mit Hilfe eines Freundes herausgerappelt und ist dann auf Jazz gekommen. Das hat ihn befreit.
Wie ist die Zusammenarbeit mit Kriminalhauptkommissarin Bettina Breuer?
Es sind zwei Temperamente, die ihre Gemeinsamkeit erst im Laufe der Zeit feststellen werden. Erstmal gibts da ganz extreme Unterschiede, sie sind sich einfach fremd, kommen aber während der Folgen dichter aneinander.
Sie legen die Rolle sehr norddeutsch an, sprechen mit Hamburger Slang ...
Das ist eine Art Liebeserklärung an meine Heimatstadt Hamburg. Ich bin ja Bühnenschauspieler und hatte leider nur einmal die Gelegenheit, auf der Bühne zu hamburgern. Und jetzt habe ich endlich mit Jac Garthmann das Glück, ihn sprachlich so zu färben.
Stand: 03.12.2008