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24.05.2012

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Windkraft

Beginn des Inhaltes


RWE Innogy Windpark vor der Küste von Nordwales Foto: picture-alliance/dpa

ARD.de-Spezial

Steife Brise: Energie aus der Luft

Windkraft wird als eine der wichtigsten regenerativen Energiequellen gehandelt. Betreiber sehen die Zukunft in riesigen Windkraftanlagen im Meer. Im Ausland gibt es bereits zahlreiche solcher Windparks, jetzt zieht auch Deutschland nach: 45 Kilometer nördlich der Nordseeinsel Borkum wurde die erste deutsche Offshore-Windanlage errichtet. Bis 2025 sollen solche Windanlagen auf See 15 Prozent des Stromverbrauchs decken, Windräder an Land 10 Prozent. Doch die Launen des Windes sind immer noch eine große Herausforderung für Wissenschaftler und Ingenieure.


Frau stemmt sich mit einem Regenschirm gegen den Wind Foto: picture-alliance/dpa

Kraftvolle Stromquelle

Warum im Wind viel ungenutzte Energie steckt

Windstöße oder stürmische Böen - die Kraft des Windes ist schwer beherrschbar. Ingenieure tüfteln an Methoden, um die Windkraft besser für die Energieversorgung nutzen zu können. Immer mehr Menschen arbeiten in Deutschland in einer Industrie, die dem Wind ein enormes Potenzial bescheinigt. [br]


Bau der ersten deutschen Offshore-Windkraftanlage, dem  künftigen Windenergiepark "alpha ventus", in der Nordsee vor der Insel Borkum Foto: picture-alliance/dpa

Kraftwerk im Meer

Video: Deutschlands erster Offshore-Windpark

Bereits vor zehn Jahren begannen die Planungen für Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee. Jetzt ist der erste gebaut worden: "Alpha Ventus" heißt das Testfeld mit einem Dutzend Windrädern - jedes so hoch wie der Kölner Dom. Insgesamt sollen sie genug Strom für 100.000 Menschen erzeugen. [ard mediathek]


Windkraftanlagenbau in Bremerhaven Foto: picture-alliance/dpa

Stürmische Zeiten

Die Windindustrie erlebt wechselhaftes 2010

Die erfolgsverwöhnte Windenergie-Branche muss eine Wachstumsdelle hinnehmen. Die Verkaufszahlen gingen 2010 zurück. Großkonzerne und chinesische Rivalen machten deutschen Windanlagenbauern das Leben schwer. Langfristig, da sind sich Experten einig, wird der Markt aber wieder wachsen. [dw]


Windturbine mit vertikaler Achse Foto: dradio/Vertax Wind Ltd.

Neue Windturbinen

Vom Land aufs Meer: Energie für die nächsten Jahrzehnte

Großbritannien gehört zu den führenden Planern von küstenfernen Offshore-Windparks. Sie sollen bis 2020 rund 25 bis 30 Gigawatt erzeugen - das entspricht der Leistung von 30 bis 40 Kernkraftwerken. Die Briten setzen auf neue Windturbinen mit aufrecht stehenden Rotorachsen. [dlr]


Strommasten und Windräder in Brieselang Foto: picture-alliance/dpa

Technische Herausforderung

Steife Brise, Flaute und das Speichern von Energie

Das Kernproblem der Windkraft sind Windschwankungen, die über das Speichern von Energie ausgeglichen werden sollen: Bei starkem Wind wird Druckluft eingespeichert, die dann genutzt wird, wenn die Windräder still stehen. Noch geht dabei zuviel Energie verloren, doch erste Projekte lassen die Branche hoffen. [3sat]


Ein Windrad dreht sich Foto: colourbox.com

Windenergie für Privathaushalte

Windkraftwerke im Miniaturformat

Windkraftanlagen liefern sauberen Strom. Doch den riesigen Windrädern wird auch Verschandelung der Landschaft vorgeworfen. Eine Alternative könnten Kleinanlagen für Privathaushalte sein. Die Mini-Windräder leisten genug für ein Haus, sind leise und kaum sichtbar. In St. Ingbert wird derzeit eine getestet. [sr]

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