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Bedrohliche Zahlen auch in Polen: Im Jahr 2050 kommen auf 100 Menschen zwischen 15 und 64 Jahren 51 Bewohner ab 65 Jahre.
Polen hat mit knapp unter 1,3 Kindern pro Frau (Stand: 2006) europaweit eine der niedrigsten Geburtenraten, Tendenz sinkend. Zwar nimmt die Zahl der Arbeitslosen dank eines starken Wirtschaftswachstums und verstärkter Arbeitsmigration ins Ausland kontinuierlich ab (Arbeitslosenquote Oktober 2007: 8,8 Prozent). Doch eine große Zahl von Frührentnern und Arbeitsunfähigen belastet das Sozialsystem. Insgesamt ist die wirtschaftliche Situation noch nicht stabil. Staatliche Anreize zum Kinderkriegen sind nicht ausreichend. Berufsleben und Familie sind schwer vereinbar. Zur Geburt eines jeden Kindes erhalten Eltern das sogenannte "Babygeld" von mindestens rund 250 Euro, die Einführung eines einjährigen Erziehungsurlaubs für Mütter ist auf dem Weg, der Mutterschutz soll von 18 auf 26 Wochen verlängert werden, ebenso arbeitet die polnische Regierung an Gesetzesänderungen, die Müttern die Rückkehr ins Erwerbsleben erleichtern sollen.
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