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Magnetische Bildaufzeichnung (MAZ)

Verfahren zur analogen oder digitalen Aufzeichnung von Bild- und Tonsignalen auf Magnetband, seit Mitte der 80er Jahre und bis Anfang der 2000er Jahre anstelle der älteren Filmaufzeichnung (Ausbelichtung) bzw. der jüngeren bandlosen Aufzeichnung in der ARD das dominante Produktionsverfahren. Wegen der hohen Bandbreite der Signale beim Fernsehen wird dort nicht das vom Tonband her bekannte Längsspurverfahren benutzt, sondern die Quer- oder Schrägspuraufzeichnung.

Der Begriff MAZ wird im Rundfunkalltag für das Aufzeichnungsverfahren wie für die Aufzeichnung (das Band), für die Aufzeichnungsmaschine und ggf. auch für die technische Betriebsstelle verwandt, die MAZ-Anlagen betreibt.

MAZ im Ü-Wagen. | Bildquelle: WDR / Hagemus

Arbeitsplatz des MAZ-Cutters in einem modernen Fernsehübertragungswagen, dem FÜ 4 des WDR.

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