Transparenz: ARD-Produzentenbericht

Hinteransicht auf eine Filmkamera. | Bildquelle: colourbox.de

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ARD-Produzentenbericht 2017

Der vierte gemeinsame Produzentenbericht der neun ARD-Landesrundfunkanstalten und der ARD-Degeto zeigt: Die ARD hat im Jahr 2017 insgesamt 792,33 Millionen Euro in die Produzentenlandschaft investiert.

Diese Mittel wurden eingesetzt für die Herstellung von Auftrags-, Ko- und Mischproduktionen sowie für den Erwerb von Lizenzen vor allem für Spielfilme, Fernsehfilme, Serien, Dokumentationen, Familien- und Vorabendprogramme, Unterhaltungssendungen sowie für Kultur- und Wissenschaftsformate. In enger Partnerschaft mit der Film- und Fernsehbranche entstehen so exzellente und vielfältige Programminhalte für die Zuschauerinnen und Zuschauer der ARD. 

Das Gesamtvolumen ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich – um 73,77 Millionen Euro – gestiegen. Dies ist auf ein erhöhtes Auftrags- und Koproduktionsvolumen zurückzuführen, an dem Produzentinnen und Produzenten sowie Lizenzgeber über das gesamte Spektrum der Genres teilhaben. Von dem Finanzvolumen, das die ARD an die Produzentenlandschaft vergeben hat, gingen mit rund 561 Millionen Euro bzw. 70,8 Prozent erneut fast drei Viertel an unabhängige Produzentinnen und Produzenten bzw. Lizenzgeber. Damit bleibt die ARD ein entscheidender Motor für die Kreativwirtschaft in Deutschland.

Die Kosten für Lizenzankäufe werden seit dem Produzentenbericht 2015 ausgewiesen. Diese Fortentwicklung des ARD-Produzentenberichtes dient der Transparenz gegenüber der Film- und Produzentenlandschaft.

Zum Hintergrund: Im Zuge der Beratung gemeinsamer Leitlinien hatten sich die ARD und die Allianz Deutscher Produzenten Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) vor fünf Jahren unter anderem auf die Erstellung und jährliche Veröffentlichung eines Produzentenberichts durch die ARD verständigt. Der Bericht wurde hinsichtlich seiner Struktur mit der Produzentenallianz beraten und wird jedes Jahr veröffentlicht.

Stand: Tue Nov 27 15:00:00 CET 2018 Uhr

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