Mediendienste-Staatsvertrag

Mediendienste-Staatsvertrag

Genau: Staatsvertrag über Mediendienste vom 20. 1. – 12. 2. 1997, gemeinsame gesetzliche Grundlage aller Bundesländer für »das Angebot und die Nutzung von an die Allgemeinheit gerichteten Informations- und Kommunikationsdiensten (Mediendienste) in Text, Ton oder Bild«. Der Staatsvertrag regelt Rechte und Pflichten der Anbieter, Daten- und Jugendschutz sowie Aufsicht für Abrufdienste, Teleshopping (Fernseheinkauf), Fernsehtext (Videotext) u. ä.

Er hat mit seinem Inkrafttreten zum 1. 8. 1997 den Bildschirmtext-Staatsvertrag von 1991 außer Kraft gesetzt. Mit dem Sechsten Rundfunkänderungsstaatsvertrag ist 2001/2002 auch der Mediedienste-Staatsvertrag novelliert worden. Der Mediendienste-Staatsvertrag enthält ergänzende Regelungen zu den im Anwendungsbereich angrenzenden Bestimmungen des Rundfunkstaatsvertrags und des ebenfalls 1997 in Kraft getretenen Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetzes (IUKD-Gesetz) des Bundes.

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