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Lautheitsbezogene Tonaussteuerung (nach EBU-R128)

Standard, mit dem seit der Internationalen Funkausstellung 2012 die öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender ihre Programme mit einheitlicher Lautstärke senden. Dadurch werden Lautheitssprünge beim Senderwechsel und Zapping sowie schlechte Mischungsverhältnisse zwischen Programmbeiträgen, Trailern und Werbung deutlich verringert. Bewusst dramaturgisch eingesetzte Klangdynamik bleibt davon allerdings unberührt.

Mit neuen Messgeräten können Sendebeiträge so produziert werden, dass die Lautstärke am Sendeausgang einen definierten Wert aufweist. Archivmaterial oder Sendebeiträge, die nicht nach der neuen Norm produziert wurden, werden am Sendeausgang automatisiert angepasst. Der neue Standard wird in der EBU-Empfehlung R128 definiert und somit auch in vielen anderen europäischen Fernsehstationen Anwendung finden.

Als erstes Hörfunkprogramm der ARD sendet SWR Aktuell seit April 2015 ebenfalls nach den einheitlich festgelegten Lautheitsempfehlungen, seit Juli 2015 auch Bayern2 vom BR.  Alle anderen ARD-Hörfunkprogramme folgen stetig.

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