Sehdauer

Sehdauer

Fachbegriff der Fernsehforschung. Die Sehdauer gibt an, wie lange die jeweils befragten/erfassten Personen während eines bestimmten Zeitintervalls im Durchschnitt ferngesehen haben, und bezieht wohlgemerkt als Durchschnittswert auch jene Personen ein, die zur fraglichen Zeit ihren Empfänger gar nicht eingeschaltet hatten.

Die Fernsehzeit der Teilgruppe, die tatsächlich ferngesehen hat, heißt Verweildauer. Der relative Anteil einzelner Programme oder Sendungen an der gesamten Sehdauer wird häufig als Marktanteil bezeichnet.

Die Sehdauer der erwachsenen Bundesbürger lag laut GfK 2016 bei drei Stunden und 43 Minuten, die der jüngeren Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahre bei zwei Stunden und 51 Minuten. 2016 betrug der Marktanteil des Ersten Deutschen Fernsehens bei allen Zuschauern ab drei Jahren 12,1 Prozent, der Anteil der Dritten Programme im Schnitt ebenfalls 12,1 Prozent.

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