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Sportsendungen

In Deutschland fast seit Anbeginn, zunächst in Form von Nachrichten, ab Mitte der 20er Jahre auch von Übertragungen bzw. Reportagen, Bestandteil von Rundfunkprogrammen, unter dem Signum »Sport« Kategorie der ARD-Finanz- und Fernsehstatistik. Programmanteil am Ersten Fernsehprogramm in Jahren mit Großveranstaltungen wie Olympischen Spielen etwa zehn Prozent, sonst rund acht Prozent, in den Dritten Programmen zumeist zwischen ein und sechs Prozent.

Im Ersten Deutschen Fernsehen stellen Sportsendungen eine Sparte dar, deren Kosten sich seit den 80er Jahren enorm erhöht haben. Diese Teuerung ist wesentlich Resultat der veränderten Konkurrenzbedingungen und des Auftretens von Rechtehändlern, die sich zwischen die Sport- und die Rundfunkveranstalter geschoben haben. ARD und ZDF haben auf diese Entwicklung 1995 reagiert und als gemeinsame Sportrechte-Agentur die SportA gegründet.

Für die Sportsendungen im Ersten – »Sportschau« und »Sportschau-live« – ist ein hauptamtlicher – Koordinator zuständig. In den Rundfunkanstalten gibt es zumeist eigene Sportredaktionen/-abteilungen, die zum Teil bimedial, also für Hörfunk und Fernsehen, arbeiten.

Matthias Opdenhövel. | Bildquelle: ARD

Seit Juli 2011 moderiert Matthias Opdenhövel Die Bundesliga-»Sportschau« live im Ersten. Zum Sport kam der ehemalige Stadionsprecher und bekennende Fußball-Fan im Sommer 2006, als er beim Bezahlfernsehsender Arena anheuerte.

Matthias Opdenhövel. | Bildquelle: ARD
Berlin Marathon 2014. | Bildquelle: RBBZiebe
Gerhard Delling. | Bildquelle: NDR / Gita Mundry (2000)
Rolf Rainer Gecks. | Bildquelle: NDR / Michael Heuberger

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Bitte beachten Sie: Diese Seite ist Bestandteil des ehemaligen Angebots "ABC der ARD", welches seit 2019 nicht mehr aktualisiert wird. | Bildquelle: ARD
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