Stereophonie

Stereophonie

Zweikanaliges Aufzeichnungs- und Übertragungsverfahren für Tonsignale, welches versucht, das Schallfeld im Aufnahmeraum im Wiedergaberaum mit Lautsprechern zu reproduzieren. Es ermöglicht durch die Verteilung der Schallquellen, beispielsweise der Musikinstrumente eines Orchesters, auf der so genannten Stereobasis deren Ortung durch den Hörer und sorgt für ein durchsichtigeres Klangbild.

Die Stereophonie wurde seit 1968 nach und nach auf den UKW-Senderketten der Landesrundfunkanstalten und in der Produktion vor allem von Musiksendungen eingeführt, ab 1983/84 ebenso im Fernsehen der ARD, hier zudem als Zwei-Kanal-Ton mit der Nutzanwendung, ausländische Filme sowohl mit deutschem Synchronton als auch im fremdsprachigen Original anzubieten. Ein besonderes Verfahren ist die so genannte Kunstkopf- oder kopfbezogene Stereophonie, die ein besseres Abbild der Schalleinfallsrichtungen erlaubt, allerdings die Wiedergabe per Kopfhörer voraussetzt. Dieses Verfahren hat zeitweise im Hörspielbereich Anwendung gefunden.

Bitte beachten Sie:

Bitte beachten Sie: Diese Seite ist Bestandteil des ehemaligen Angebots "ABC der ARD", welches seit 2019 nicht mehr aktualisiert wird. | Bildquelle: ARD
Darstellung: