Hörspiel im Wettbewerb

Geschütz. | Bildquelle: colourbox.de Audio Audio

Hörspiel im Wettbewerb

Ein Nachmittag im Museum der unvergessenen Geräusche

Von Christoph Buggert

Da war dieses Geräusch - in einer ganz entspannten, harmlosen Situation taucht es auf und erinnert ihn - an die Front, die sich drohend weiter vorschob, seiner Heimatstadt entgegen, an die Flucht davor, noch als Kind. Hört er dieses Geräusch, auch noch Jahrzehnte später, sind der Krieg und das ihm eigene Grauen wieder da.

  • Nominiert für: Deutscher Hörspielpreis der ARD
  • Nominiert für: Deutscher Hörspielpreis - Beste schauspielerische Leistung
  • Nominiert für: ARD Online Award - Publikumspreis

Andere bedeutsame Geräusche gab und gibt es in seinem Leben, mit jedem ist ein Erlebnis verbunden, viele verweisen auf die Kriegszeit und die ersten Jahre danach. Nicht nur in Form der Geräusche lebt der Krieg in ihm weiter.

  • Öffentliche Vorführung: Samstag, 10. November, 11 Uhr, ZKM_Kubus, in Karlsruhe
  • Nach der anschließenden Jurydiskussion findet das Frageforum statt

Christoph Buggert. | Bildquelle: Benh Moser

Autor

Christoph Buggert, 1937 in Stargard geboren, in Halle und Bremen aufgewachsen. 1967 Promotion über Adalbert Stifter. Seit 1972 bis zur Pensionierung in wechselnden Funktionen beim hr, u.a. als Leiter des Hörspiels. Seit den 1960er Jahren ist er auch als Autor hervorgetreten, mit Romanen (zuletzt: "Im vierten Zimmer der Zeit", 2014) und rund 20 Hörspielen. Für "Vor dem Ersticken ein Schrei" (WDR) erhielt er 1977 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Zuletzt: "Schachabend-Kriminaloper" (BR 2016).


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Stand: Mon Nov 12 18:29:15 CET 2018 Uhr

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